G.ROSSINI "DER BARBIER VON SEVILLA" (ROSINA)

"Die Rossini-Vorstellung hatte “Pepp” und jugendlichen Schwung – und doch: der Star des Abends hieß Rosina und bewies einmal mehr, dass die russische Mezzo-Sopranistin Margerita Gritskova zu den schönsten Hoffnung der Ära von Dominique Meyer berechtigt. Die 26jährige stammt aus St. Petersburg, studierte neben Gesang auch Klavier und erhielt ihre Ausbildung in ihrer Heimatstadt. Sie gewann viele Wettbewerbe (u.a.Pavarotti-Wettbewerb in Modena) und gehört seit 2 Jahren zum Ensemble der Wiener Staatsoper. Spätesten seit dem Opernball-Auftritt im Februar 2014 kann sie nicht mehr als „Geheimtipp“ gehandelt werden. Die junge Dame ist attraktiv, die Stimme kommt derzeit bei Rossini am besten zur Geltung. Die Koloraturen perlen, die Höhen strahlen, die Tiefe wird (noch) übergangslos erreicht. Bei der Cenerentola-Premiere fiel sie als Stiefschwester positiv auf – im Juni wird sie nun bereits selbst Cenerentola im Haus am Ring übernehmen. Man darf sich darauf freuen!"
Peter Dusek, NeueMerker, März 2014

«..Musikalisch stand der Abend ganz im Zeichen der Rosina von Margarita Gritskova. Die junge Russin beherrschte die Bühne und ließ stimmlich keinen Wunsch offen. Von einer pastosen Tiefe bis zu perlenden Koloraturen und Spitzentönen war alles aus einem Guss. Und darstellerisch ließ sie keinen Zweifel, das sie ihren kapriziösen Dickkopf auch ohne die Hilfe des Figaro durchsetzen würde. Da war schon zu spüren, das sich der Graf eine Gattin einhandelt, die ihm in späterer Folge das Leben nicht leicht machen würde. Der Wiener Oper ist zu wünschen, dass ihr Frau Gritskova noch lange erhalten bleibt, auch wenn der Künstlerin eine internationale Karriere zu vergönnen wäre.»
Wolfgang Habermann, Online Merker 31.03.2014