PREMIERE: W.A.MOZART "IDOMENEO" (IDAMANTE)

"Deutlich den meisten Schlussapplaus erhielt Margarita Gritskova in der Hosenrolle des Idamante. Als Einzige hatte sie die vokale Strahlkraft, die man sich von einer Mozart-Premiere am Haus am Ring erwarten würde."
Kleine Zeitung, October 2014

"Margarita Gritskova hat in der Hosenrolle des Idamante vokal bei den Damen die Nase vorn."
KURIER, October 2014

"Ein weitaus stärkeres Rollenporträt gelingt Margarita Gritskova die in der Rolle des Idamante auch vokal die Hosen anhat. Gritskova – für sie gab es bei der Premiere dafür den größten Beifall – ist den nicht geringen Herausforderungen des Idamante in jeder Hinsicht gewachsen. Und die Mezzosopranistin findet in der Sopranistin Chen Reiss auch eine passende, liebliche Ilia."
Peter Jarolin, KURIER, October 2014

"Die Premiere am Sonntag abend dominierte das Liebespaar, Ilia, die trojanische Prinzessin, die als Kriegsgefangene das Herz des Kreter-Prinzen Idamantes gewinnt. Die beiden geloben, miteinander durch dick und dünn zu gehen - und wie sie das im Mittelakt von Mozarts experimentellster Oper tun, das nimmt uns für die beiden ein: Das Duett, das Chen Reiss und Margarita Gritskova singen, ist von bezauberndem Wohllaut. Behutsam zeichnen auch die folgenden großen Arien die Seelenschwingungen der jungen Menschen, die in Zeiten der Bedrängnis zueinander finden, nach. Gritskova (Idamante) singt (zum Violinsolo Rainer Küchls) die von Mozart für Wien nachkomponierte große Szene "Non temer“ und krönt lyrische Emphase mit sicherer Koloraturgewandtheit."
Wilhelm Sinkovicz, Operpresse.com, October 2015

"Am Ende reicht es dem Völkchen. Es macht auf Putsch und entmachtet den König - es leben der neue (mit markantem Timbre Margarita Gritskova als Idamante)."
Ljubiša Tošić, Der Standard, October 2014

"Der hervorragend klingende Staatsopernchor tritt ganz nach alter Schule auf und ab und hält sich vornehm im Hintergrund, auch die Wiener Philharmoniker klingen unter Eschenbachs akkuratem Dirigat etwas gedeckelt und zurückgenommen. Selten schwingt sich ein schmelzender Mozartklang aus dem Graben, zum Beispiel im Violinsolo zu Ilias Arie, oder in den Szenen der hervorragenden jungen Mezzosopranistin Margarita Gritskova."
Franziska Stürz, BRKlassik, October 2014

"Im Mittelpunkt steht die junge Russin Margarita Gritskova als Königssohn Idamante. Schon in ihrem „Non ho colpa“ überzeugt sie mit ihrem volltönenden, dunkel timbrierten Mezzosopran und perfekt verblendeten Registern."
Oliver Sehneider, Dreh Punkt Kultur, October 2014

"Мargarita Gritskova wird als Idamante den grossen Anforderungen mehr als gerecht, ihre Stimme ist im Kern drahtig, dazu garniert sie ihre Interpretation mit weich abgefederten Piano-Phrasen."
Reiner Elstner, Wiener Zeitung, October 2014

"Die junge Margarita Gritskova ist ein ergreifender, seelenvoller Idamante. Sie singt auch die zusätzlich integrierte Arie Non temer, amato bene, die eigentlich nicht für die Bühne, sondern für ein Wiener Konzert von Mozart geschrieben wurde."
Helmut Christian Mayer, Opernnetz.de, Oktober 2014

«Hört man Mozart, möchte man selbstverständlich auch schöne Stimmen hören. Dabei handelt es sich wohl weniger um eine Improvisation von Belcanto in einer dreiteiligen Arie, sondern vielmehr um ein Belcanto im ursprünglichen Sinn, denn es ist gerade dieser zarte Gesang, der es den Darstellern ermöglicht der Aufrichtigkeit ihrer Gefühlen zueinander Ausdruck zu verleihen. Die Wahl der Darsteller ist ein Volltreffer, besonders beeindruckend ist dabei Margarita Gritskova als Idamante».
Keris Nine, operajournal, 14.10.2014