KRITIK

+ PREMIERE: G.ROSSINI "LE COMTE ORY" (ISOLIER),KLOSTERNEUBURG, ÖSTERREICH, JULI-AUGUST 2017

"..Margarita Gritskova als Page Isolier beweist einmal mehr, dass sie zu den wichtigsten Entdeckungen von Dominique Meyer gehört. Die dunkle, volle Stimme bewältigt bravourös alle Tücken der Partitur, die Höhe sitzt, die Tiefe bleibt bruchlos."
Peter Dusek, online merker

"..Margarita Gritskova als Page Isolier einfach umwerfend ist. Die Stimme ist für den Isolier geschaffen, er wurde sozusagen in die Kehle gelegt, der leichte Mezzo mit toller Tiefe klingt in allen Lagen bruchlos. Als Darstellerin mit viel Charme und Witz an der Sache, köstlich wie sie ihren Herren, das liebestolle Bürscherl reinlegt. Zur Bande des Grafen gehört auch sein Erzieher Le Gouverneur."
Helena Habermann, online merker

"..Margarita Gritskova gab einen bezaubernden, burschenschaften Isolier, glänzte mit perlenden Koloraturen und glockenhellen spitzentönen."
Florian Krenstetter

"Margarita Gritskova singt Pagen Isolier schlichtweg fulminant."
Der Standart.at

"..Mit Margarita Gritskova in der Hosenrolle des Pagen Isolier stand ein zweiter Publikumsliebling der Wiener Staatsoper auf der Bühne. Die junge Russin beeindruckte mit enormem Stimmumfang, sattem Klang in den tiefen Lagen, aber auch gestochen scharfen Mezzo-Koloraturen. Das Terzett Ory-Isolier-Adèle, eine witzige Ménage-à-trois, geriet dermaßen fesselnd, dass die Ankunft der Soldaten, die das Spiel unterbricht, tatsächlich wie ein Störfaktor wirken musste – ein Sieg des genialen Dramaturgen Rossini..."
Die Presse

"..Als Page Isolier, der die Intrigen seines Herrn aufdeckt und durchkreuzt, glänzte die russische Mezzosopranistin Margarita Gritskova mit ihrer satten Tiefe und bruchlosen Höhe."
Harald Lacina, online merker

+ G.VERDI "RIGOLETTO" (MADDALENA), WIENER STAATSOPER, JUNI 2017

"Eine Freude ist die Maddalena von Margarita Gritskova. Auch sie ist eine perfekte Künstlerin mit einer wunderbaren, heute noch sehr leichten aber dennoch samtigen Mezzostimme, also ideal für diese Verführerin. (Man sollte sich den „Pagen Isolier“ in Klosterneuburg nicht entgehen lassen.)"
Helena Habermann

"Margarita Gritskova war eine attraktive Magdalena, die im Quartett und im Terzett ihre Tiefe (und nicht nur die) efhfektvoll in Szene setzte."
Wolfgang Habermann

+ G.ROSSINI "L'ITALIANA IN ALGERI" (ISABELLA), WIENER STAATSOPER, APRIL 2017

"Eine von Margarita Gritskova, der 1987 geborenen russischen Sängerin dargestellte und insbesondere durch ihre Stimme verblüffende reizvolle Italienerin. Ihre unglaublich agile und satte Stimme, ausgezeichnet durch mitreißende hohe Tonlagen ist nicht einfach etwas ganz besonderes, sondern scheint eine extra für Rossini-Arien geschaffene Stimme zu sein, die aber dank ihrer Flexibilität durchaus im Stande ist alles mögliche zu besingen und nicht ausschließlich Hosenrollen in den Vordergrund zu stellen. Es ist ein einziger Genuss einer jungen Stimme von derartiger Intensität zu lauschen. Die Sängerin ist immer bei der Sache, sie gönnt sich keine Pause, die vollkommenen Variationen folgen Schlag auf Schlag die Haltung der Sängerin bleibt standhaft. Es ist eine gewandte und klare Stimme, hinter der eine Ausbildung von höchster Qualität steht."
OperaeOpera

"Margarita Gritskova ist eine bezaubernde Isabella schon einmal optisch, doch ist sie es auch musikalisch. Sie hat alles für die Rolle, Flexibilität, Tiefe, gut sitzende Höhe und enorme Gestaltungsfähigkeit, weil gutes Aussehen wäre da zu wenig. Also haben wir hier eine perfekte Isabella am Haus."
Helena Habermann, Online Merker

+ G.ROSSINI "DER BARBIER VON SEVILLA" (ROSINA), WIENER STAATSOPER, 20 DEZEMBER 2016

"..Die Rosina von Margarita Gritskova wird von Mal zu Mal besser. Mit profunder Tiefe und perlenden Koloraturen und einer überschäumenden Spielfreude gehört sie sicher zu den besten Rollenvertreterinnen."
Elena Habermann, Online Merker

+ G.F.HÄNDEL "ALCINA" (BRADAMANTE), WIENER STAATSOPER, Oktober 2016

«..Margarita Gritskova beeindruckte als Bradamente mit edlem Mezzo und auch sie fand sich bei Händels Musik zurecht.»
Elena Habermann, Online Merker

«..Margarita Gritskova ließ als Bradamante einen tiefgründigeren Mezzo leuchten.»
Dominik Troger, Online Merker

«..Margarita Gritskovas dunkel leuchtender Alt setzt dem Abend eindrucksvolle Lichter auf.»
Wilhelm Sinkovicz, Die Presse

+ KONZERT CON MAESTRO J.CARRERAS, Innsbruck, September 2016

"..Carreras hatte von der Wiener Staatsoper Margarita Gritskova mitgebracht, eine junge, russische Prachtstimme von großem Umfang, die mit Rosina, Cherubin, Giuditta, Zorika und Carmen brillierte. Mit dem Tenor sang sie „Lippen schweigen“ und als Duett das Chanson „Je te veux“ von Erik Satie – und da war es wieder, sein typisches, feines sinnlich Ziseliertes."
Ursula Strohal, Tiroler Tageszeitung

+ PREMIERE: A.VIVALDI "CATONE IN UTICA" (FULVIO), KÖLN, September 2016

"Мargarita Gritskova und Claudia Rohrbach runden in den beiden Hosenrollen als römischer Gesandter Fulvio und als numidischer König Arbace die Solistenriege überzeugend ab. Während Rohrbach, die in ihrer Gleichnisarie mit hellem Sopran direkt zu Beginn der Oper, in der sie die Gefahren eines Lammes beschreibt, das den Hirten verloren hat, allerdings zumindest mit einer Hose andeutet, dass sie eine Männerrolle verkörpert, tritt Gritskova in einem bezaubernden blauen Kleid mit silbernen Glitzerstreifen auf, was die Vorstellung, dass es sich hierbei um einen römischen Gesandten handelt, der sich obendrein in die Witwe des Pompeius verliebt hat, nicht gerade erleichtert. Stimmlich begeistert sie mit warmem Mezzo und satter Mittellage, wenn sie Cesare vor den Gefahren in Utica warnt. Das Ensemble Concerto Köln unter der Leitung von Gianluca Capuano erweist sich als Experte für Vivaldis frische Musik, die zwischen den teils langen Rezitativen nahezu jede Arie zu einem musikalischen Glanzpunkt avancieren lässt, und rundet den Abend wunderbar ab, so dass es am Ende für alle Beteiligten großen Applaus gibt."
Thomas Molke, Online Musik Magazin

"Den Fulvio gab Margarita Gritskova, ein kernig stählerner Mezzo mit Maschinengewehrsalven in den gekonnten Koloraturen, bereits perfekt."
Rundschau-online.de

+ W.A.МOZART "LE NOZZE DI FIGARO" (CHERUBINO), Salzburg, august 2016

«..Aber sensationell mit durchdringendem Gesang ist in jeder Faser der Cherubino, den Margarita Gritskova heuer tatendurstig mit frauensüchtiger Lausbuben-Musikalität vollendet auslebt, so wie halt dieser pubertierende Don Giovanni sein muss.»
C. F. Pichler aus Salzburg

«..Cherubino, dieses so androgyn wirkende liebenswerte kleine Monster bekam durch Margarita Gritskowa die richtige verhuschte Art an aller Unfertigkeit des Charakters, schüchtern-stürmischer Verliebtheit und Neugierde erweckender sexueller Bereitschaft. Ihr schöner Mezzo unterstrich nur noch diese Eigenschaften. Dass er bei Beaumarchais im letzten Teil seiner Trilogie die Gräfin doch noch erobert und mit ihr einen Sohn hat, bestätigt nur diese, auch bei der Gritskowa nachvollziehbare Wirkung. Kirkegaard hat diese Rolle nicht umsonst einen „jugendlichen Don Giovanni“ bezeichnet.»
Peter Skorepa Online Merker

«..Als junger Künstler mit Grafikmappe tritt Cherubino auf; Margarita Gritskova sang ihn mit sinnlich vibrierendem Mezzo – bezaubernd das „Non so più“, zwischen duftiger Zartheit und erwachender Leidenschaft pendelnd „Voi che sapete“.»
Operalunge

+ PREMIERE: G.ROSSINI "SIGISMONDO" (SIGISMONDO), Bad Wildbad, Juli 2016

"..Einen Triumph in einer Hosenrolle feiert in Wildbad Margarita Gritskova von der Wiener Staatsoper als Titelheldin in "Sigismondo". Sie findet einfühlsame, zarte Töne für den polnischen König, den sein lange zurückliegendes Todesurteil für die angeblich untreue Gattin Aldimira fast in den Wahnsinn getrieben hat. Die Königin, die Jochen Schönleber in seiner steifen, eher statuarischen Inszenierung als eine Art Aschenputtel zeichnet, entwickelt sich bei Maria Aleida stimmlich von einer Furie zu einer zart Liebenden."
Münsterland Zeitung

"..Margarita Gritskova – seit zwei Jahren so etwas wie Stammgast in Wildbad – zeigt einen König von arenenfüllender Präsenz. Da gibt es diesen einen Moment im ersten Akt, wo Gritskova auf den lautesten Ausbruch ein pianissimo von atemberaubender Sanftheit folgen lässt, das auch so leise noch durch die gutbesuchte Trinkhalle dringt."
Pforzheimer Zeitung

"..Sigismondo, dieser seelisch zerrissene König, wird als Hosenrolle von der Mezzosopranistin Margarita Gritskova unerhört dramatisch gegeben. Dabei steht dem Ensemble-Mitglied der Wiener Staatsoper eine ausdrucksstarke Koloratur-Stimme zur Verfügung, deren Farben vom schauerlich dunklen Wahnsinns-Ausbruch bis zur zärtlichen Liebes-Ansprache reichen."
Die Deutsche Bühne

"..Ein Belcanto-Mekka wie Wildbad tut ein Übriges, Könnerschaft heranzubilden und anzuziehen. So gab es in allen Produktionen sängerisch Staunenswertes und geradezu Phänomenales wie die markante, in ihren Altregistern umwerfend machtvolle Margarita Gritskova (als Sigismondo)."
Frankfurter Rundschau

"..Margarita Gritskova gestaltet den gebrochenen, an Selbstzweifeln leidenden, vom Geist seiner toten Frau verfolgten Titelhelden mit großer Intensität und einem kernig auftrumpfenden, in allen Lagen gut verblendeten Mezzosopran; in den Rezitativen etwa macht sie die tragische Fallhöhe durch die plastische Gestaltung der gestammelten Satzfetzen deutlich."
Nikolaus Schmidt, Press Readler

"..Rossinis „Sigismondo“ hat Schönleber auf der sparsam bestückten Bühne (Robert Schrag) der Trinkhalle inszeniert. Wirkungsvoll schaffen bewegliche Teile der verspiegelten Rückwand wechselnde Szenerien für die verworrene Handlung. Vokal glänzen hier Margarita Gritskova mit phänomenalem Mezzo in der Titelrolle, der Bass Marcell Bakonyi als ungarischer König, die Sopranistin Maria Aleida als dessen Tochter Aldimira und der Tenor Kenneth Tarver als Bösewicht Ladislao. Fogliani führt das Orchester Virtuosi Brunensis und den Camerata-Bach-Chor Posen brillant durch die Partitur."
Schwäbische.de

"..Und wieder einmal ist es in Bad Wildbad gelungen, eine Sängerriege zu versammeln, die diesen Ansprüchen mehr als gerecht wird. Zu allererst ist hier Margarita Gritskova in der Titelpartie zu nennen, die mit ihrem Contralto über einen enormen Stimmumfang verfügt. So setzt sie die Tiefen mit großem Volumen an und schraubt sich spielerisch in dramatische Höhen empor, um die Wahnvorstellungen Sigismondos spürbar zu machen. Direkt in ihrer Auftrittskavatine "Non seguirmi... omai t'invola" gelingt es ihr, stimmlich und darstellerisch die innere Zerrissenheit des Königs umzusetzen. Ein weiterer Höhepunkt ist ihre große Schlussarie "Alma rea! Il più infelice", in der Sigismondo erkennt, dass er seine Frau zu Unrecht verurteilt hat. Hier transportiert Gritskova mit großer Dramatik die Schuldgefühle des Königs."
Thomas Molke, Online Musik Magazin

"..Margarita Gritskova, Ensemblemitglied der Staatsoper und ab 16. August wieder der Cherubino in Mozarts Figaro in Salzburg, ist als Sigismondo das musikalische Zentrum der Aufführung. Für einmal darf man erleben, wie gross der Stimmumfang der jungen Russin ist und vor allem wie substanzreich ihre Tiefe ist. Sie weiss mit ihrer flexiblen Stimme, die sie im richtigen Moment zurücknehmen kann, und blitzblanken Koloraturen für sich einzunehmen. Auf sie hat Schönleber, der mittlerweile seit 25 Jahren im deutschen Rossini-Mekka wirkt, seine Personenführung fokussiert; wie Sigismondo von seinem schlechten Gewissen gequält zu einem gebrochenen Mann wird."
Oliver Schneider, Wiener Zeitung, 31.07

"..Verrückt singt sich’s offenbar am besten. Den König, der seine – von einem Fiesling verleumdete – Gattin ermorden lassen wollte, die aber gerettet und auf den verschlungensten Opernwegen dem reuigen Herrscher abermals zugeführt wird, singt Margarita Gritskova, eine junge Russin mit einer Riesenstimme: ein Mezzosopran, fulminant in der Höhe, wie eine dunkle Glocke in der Tiefe und äußerst agil in den Auszierungen, heute in vorderster Reihe an der Wiener Staatsoper. Sie ist ein leuchtendes Beispiel für die betonte Förderung junger Höchstbegabungen, wie sie Festspielintendant Jochen Schönleber seit 25 Jahren betreibt."
Badische Zeitung

"..Halten wir uns deshalb an die musikalische Seite, die gekrönt von zwei herausragenden Solisten die Wiederaufführung allemal lohnte. Margarita Gritskova von der Wiener Staatsoper machte bereits vor zwei Jahren in „Adelaide di Borgogna“ Furore und blieb jetzt dem wahrnehmungsgestörten Sigismondo mit seiner von vielen gegensätzlichen Akzenten bestimmten Tessitura nichts an bravourösen Schattierungen schuldig. Die völlig bruchlos geführte Stimme fasziniert durch ihr explosiv ausgefahrenes, aber nie abrupt oder forciert eingesetztes Spitzenregister sowie eine leuchtende Klangfarbe, die sich harmonisch mit dem Sopran von Maria Aleida mischte."
Udo Klebes, Online Merker

"..Schönlebers Regie beschränkt sich darauf, die Personen-Konstellationen in den Mittelpunkt zu rücken. Die Solisten dürfen an der langen Leine schauspielern und singen. Für die Rolle des Königs Sigismondo steht mit der brillanten Margarita Gritskova von der Wiener Staatsoper eine tiefe weibliche Stimme zur Verfügung."
Südwest Presse

"..Ein erfreuliches Wiedersehen (und -hören !) gab es mit Margarita Gritskova von der Wiener Staatsoper. In der Hosenrolle präsentiert sie einen in allen Lagen souveränen Mezzosopran – besonder die kraftvolle Höhe imponiert."
opernschnipsel.de

"..Margarita Gritskova hat in Wildbad die Partie von Sigismundo gesungen. Frau Gritskova, die in Russland geboren wurde, besitzt einen tiefen, beweglichen und technisch versierten Mezzosopran. Sie war hervorragend in dieser Rolle und hat wahrheitsgetreu den Wahnsinn Sigismundos abgespielt."
Operapronto, Charles Lernigan

+ KONZERT CON MAESTRO J.CARRERAS, Oviedo, Mai 2016

"..Als Hinzufügung von Glanz zum Verlauf dieser wirklich fabelhaften Abendveranstaltung tritt Margarita Gritskova auf. Am Anfang des Konzerts hat der berühmte Tenor einen Hustenanfall bekommen. Er hat die Szene nach der ersten Canzone verlassen, um wieder fit zu werden, und dem Publikum Gelegenheit gegeben, den filigranen Mezzosopran von Margarita Gritskova zu genießen. Sie hat den Anfang ihrer Vorstellung mit “Frühlingsgewässer” von Rachmaninov beleuchtet (Der Komponist, der als ein musikalisches Ideal für Jose Carreras in den schweren Momenten seines Lebens nach der Feststellung der Diagnose Leukämie diente) und mit “Non più mesta “ aus “Aschenputtel” von Rossini, “Nuit d’etoiles” von Debussy, “Guitares et mandolins” von Saint-Saёns, “Les chemins de l’amour” von Poulenc fortgesetzt. In der letzten Arie war sie besonders glänzend. Sie zeigte auch den spanischen Geist in “Canción de Paloma”aus Zarzuela “Der Barbier von Lavapies” von Barbieri. Zur Krönung des Ganzen verschmelzen sich ihre Stimmen ausgewogen in eins in “Jet e veux” von Erik Satie und in “Dúo y Jota” aus Zarzuela “Die Afrikanerin” von Manuel Fernandez Caballero. Die hervorragenden Sänger begleitete auf dem Klavier der Italiener Lorenzo Bavaj, der mit seinem Spiel den herrlichen Gesang geschmückt hat."
ALBERTO PIQUERO / OVIEDO, 01.05.2016 15:28, EL Comercio

«..Die junge Sängerin hat die Zuschauer mit ihrem faszinierenden Charisma überwältigt, mit dem sie sowohl die einzelnen Arien als auch Duette dargestellt hat, indem sie feine und überraschende Koloratur gezeigt hat. (...) Raffinierte junge Mezzosopran-Sängerin hat ihre Begabung zum Vorschein gebracht, indem sie die Arien « Non più mesta » aus der Oper “Aschenputtel” von Rossini und « Nuit d'etoiles » von Debuss gesungen hat, dann eine gewisse Frechheit in « Guitares et mandolins » von Saint-Saёns, Sinnlichkeit in « Les Chemins de l'amour » von Poulenc, sowie spanische Duende in в « Canción de Paloma » aus Zarzuela «El barberillo de Lavapies demonstriert hat. Noch mehr Spaß haben die Zuschauer am Duett mit Carreras bei der Darstellung von « Je te veux » von Satie und « Dúo y Jota» aus Zarzuela “Die Afrikanerin” bekommen. Drei Arien wurde da capo gesungen: «Habanera» aus der Oper «Carmen», eine ausgezeichnete Gelegenheit für solch eine erfolgversprechende Mezzo-Künstlerin, weiter die Arie « Vierno », an der das Publikum- in der Aufführung durch Carreras- immer in Entzücken geriet, und das Finalduett «Non ti scordar di me ».
josepcarreras-tenor.blogspot.de

«..Die aus Sankt-Petersburg gebürtige junge Frau, die von den Kritikern als ein „aufgehender Stern“ bezeichnet wurde, hat die Möglichkeiten ihrer Stimme, ihre großartige Koloratur und Darstellungsgabe zum Ausdruck gebracht, sie strahlte Energie in "Nuit d'etoiles" von Debussy aus; zeigte ihre Eigenart in "Guitares et mandolines" von Saint-Saёns; Sinnlichkeit in "Les Chemins de l'amour" von Poulenc und spanische Natur in "Canción de Paloma" («El barbellito de Lavapies» von Barbieri).»
Neuspanien, 1.05.2016

+ W.A.MOZART "LA CLEMENZA DI TITO" (SESTO), Wiener Staatsoper, April 2016

"Die größte Hypothek hatte sicher Margarita Gritskova als Sesto zu tragen, zählten doch immerhin Garanca und Kozena zu ihren Vorgängerinnen in dieser Partie. Sie braucht sich aber vor diesen nicht zu verstecken, sondern kann auf Augenhöhe mit diesen Stars mithalten. Ihre bruchlos geführte Stimme überzeugt in allen Lagen und ist in den Koloraturen ebenso sicher wie in den breiten Legatobögen. Optisch agiert sie glaubwürdig als junger Herr aus gutem Haus, der um der Ehre willen fast zum Mörder seines Freundes wird."
Wolfgang Haberman, Online Merker

"Margarita Gritskovas gekonntes Debüt bot auch einen szenisch herrlichen Verräter Sesto."
Wiener Zeitung, Daniel Wagner

"Mehr Lebendigkeit verströmte der Sesto von Margarita Gritskova, die den überzeugendsten musikalisch-darstellerischen Gesamteindruck hinterließ. Ihre Stimme hat sich in der Mittellage weiter gerundet, der Klang hat eine schöne dunkle Nuance gewonnen. Die Stimme folgte kantabel Mozarts Spuren, differenziert im Ausdruck."
Dominik Troger, Online Merker

"Was Mozarts Werk stark macht, sind die psychologischen Details. Wenn sich in den faszinierend zerklüfteten Terzetten Spannungen zwischen den Darstellern aufbauen; oder wenn diese mit ihren wahrlich gemischten Gefühlen allein auf der Bühne stehen. Da laufen die Solisten zu erstaunlicher Form auf, voran die hoch expressive Margarita Gritskova, die im Finale I den Seelenkonflikt des widerwilligen Verräters Sextus bewegend ausspielt und vor den enormen Anforderungen an die Tessitura so wenig Angst hat wie die Vitellia der souveränen Carline Wenborne, von der sich Gritskova freilich einiges an rhythmischer Akkuratesse abschauen könnte. Mit dem Metrum geht sie allzu frei um, an vokaler Ausdruckskraft kommen ihr wenige Konkurrentinnen gleich."
Wilhelm Sinkovicz, Die Presse

«..Merken sie sich diesen Namen: Margarita Gritskova. Diese Mezzosopranistin aus St. Petersburg, erwarb sich ihre beeindruckende Erfahrung unter anderem bei Auftritten im Weimarer Deutschen Nationaltheater und an der Wiener Staatsoper. Ihr Sesto aus «Die Milde des Titus» steht für meisterhaften Stil, Ausdruckskraft und die für Mozart typische Anmut. Ungeachtet der dürftigen und wenig beeindruckenden Inszenierung von Jürgen Flimm, die durch keinerlei erkennbare Idee, dafür aber durch ein Durcheinander auf der Bühne auffiel, war allein Margarita Gritskova den Abend wert».
Jaume Radigales, 04.10.2016, NUVOL el digital de cultura.

«..Als einzige die zwar ihrem unerbittlichen Leiter entgegentrat, aber trotzdem ungeschoren davonkam, war Margarita Gritskova, die als Sesto etwas zurückhaltender als sonst wirkte, sich aber durchaus an die hohen Anforderungen, welche an diese Partie gestellt werden, anpassen konnte. Kaum war sie auf der Bühne, nahm das Geschehen wie durch ein Wunder wieder Fahrt auf und auch die Lyrik war plötzlich wieder da."
Dimitri Finker, Concerto.net.com, The Classical Music Network.

«..Mit Ausnahme der jungen russischen Mezzosopranistin Margarita Gritskova, die als Sesto nicht nur ein außergewöhnliches dramatisches Verständnis dieser komplexen Partie bewies, sondern auch mit ihrer betörenden und in allen Lagen gleichmäßigen Stimme zu überzeugen wusste, waren die anderen Darsteller zum größten Teil nur Mittelmaß. Während “Parto parto” lediglich einen abermaligen Sturm der Begeisterung auslöste, waren die Oktavensprünge in “Deh, per questo istante solo” mit der Präzision eines Dolchstoßes vorgetragen und der “questo cor” sprühte nur so vor Emotionen. Das felsenfeste Sol, die natürlich und einwandfrei klingenden tiefen Töne, all das waren Bausteine einer vorbildlich vorgetragenen wichtigen Partie.»
bachtrack.com, Saterland, 31 März 2016.

«..Margarita Gritskova war ein außerordentlich lebendiger und leidenschaftlicher Sesto. Um ihre Stimme aus der Tiefe heraus, über die köstliche Mittellage bis hin zum strahlenden und mitreißenden Höhepunkt besser auf den Zuschauer einwirken zu lassen, bediente sie sich der Ornamentik. Die Sängerin ist noch keine dreißig und ich bin überzeugt, dass ihre Stimme sich noch weiterentwickeln wird. Ihre Interpretation der Partie war wahrlich meisterhaft und klangvoll, das Zusammenwirken mit dem fast schon improvisatorischen Bassethorn in ‘parto, parto’ klang zauberhaft, die Triolen waren absolut präzise. Möglicherweise hätte ich etwas mehr Reflexion in „deh, per questo istante solo’ erleben wollen, ansonsten aber offenbarte die Sängerin in dieser Partie eine beeindruckende Stimmenvielfalt»
30.03.2016,Operatraveller.

+ PREMIERE: P.EÖTVÖS "TRI SESTRI" (DREI SCHWESTERN) (MASCHA)

WIENER STAATSOPER, MÄRZ 2016

«..Drei schwarzhaarige, langhaarige Schönheiten – und, wenn man ihnen im Teesalon der Wiener Staatsoper gegenübersitzt, jede genau der Typus, wie man sie sich für die „Drei Schwestern“ des Anton Tschechow vorstellt: A.Garifullina, die Zarteste unter ihnen, als jüngste Schwester Irina, Margarita Gritskova, die Leidenschaftliche, als Mascha, und I.Khayrullova, die äußerlich Ruhigste, als Olga, die älteste Schwester. Bei Tschechow sind sie altersmäßig viele Jahre auseinander. Die drei Schönen aus der Wiener Staatsoper des Dominique Meyer hingegen sind akkurat gleich alt, so jung, dass man es auch sagen kann – alle drei Jahrgang 1987. „So hat Tschechow sich die drei erträumt“, sagte ihr Regisseur Yuval Sharon. Zwei von ihnen sprechen sehr gut Deutsch. Margarita Gritskova, gebürtig aus St. Petersburg, lernte es in ihren Jahren am Nationaltheater Weimar, an die sie gerne zurückdenkt: Es gab „viel Arbeit“, brachte aber auch viel Erfahrung. Und das kam ihr in Wien zugute, wo man sie gleich auch mit Spitzenpartien gefordert hat – man erinnere sich an ihren Idamante in der „Idomeneo“-Premiere des Kaspar Holten, damals war sie 26.»
Renate Wagner, Online Merker

«..Einen großen Erfolg feierte die Erstaufführung des modernen ungarischen Komponisten Peter Eötvös, dessen Oper als Version von Anton Tschechows «Drei Schwestern» an der Wiener Staatsoper aufgeführt wurde. Die Titelpartien sangen mit Aida Garifullina (Irina), Margarita Gritskova (Mascha) und Ilseyar Khayrullova (Olga) drei russische Sängerinnen der Wiener Staatsoper. Bei einem Empfang im Anschluss an die Vorstellung, meinte Dominique Meyer, Direktor der Wiener Staatsoper zum Wiener Publikum: "Dem Wiener Publikum wird nachgesagt, es sei konservativ ausgerichtet und nicht unbedingt für Neues zu haben, aber heute gab es 20 Minuten Applaus für ein modernes Stück, ich möchte dem Publikum mit einem Bravo! danken. (...) Als Student hatte der Regisseur selbst bei den «Drei Schwestern» mitgespielt, und er meint das Stück auch deswegen in und auswendig zu kennen. Trotzdem orientierte er sich bei seiner Arbeit weniger nach Tschechows Stück und mehr nach der Musik von Peter Eötvös . «Ich inszeniere eine Oper, kein Theaterstück», so die Meinung von Yuval Sharon. Allerdings, glaubt er auch, dass es ihm dank der darstellerischen Fähigkeiten seiner Titelpartien: Aida Garifullina, Margarita Gritskova und Ilseyar Khayrullova gelungen ist der Oper eine gewisse Dramatik zu verleihen und gleichzeitig dem Original von Tschechow treu zu bleiben. Zu seiner Besetzung der Titelpartien sagt Sharon: «Diese Bühnenkünstlerinnen sind wie geschaffen für die Titelpartien, sie hätten genau so gut bei einem Theaterstück von Tschechow mitspielen können. Sie sind darstellerisch hervorragend begabt und haben einen einwandfreien Bezug zum Stück». Aber auch die russischen Sängerinnen sind voll des Lobes für den Regisseur. Gegenüber der russischen Zeitung «Rossijskaja Gazeta», meinte Margarita Gritskova: «Unser Regisseur ist ein in Israel geborener Amerikaner, aber es ist ihm gelungen Tschechow so gut zu verinnerlichen, dass die Zusammenarbeit mit ihm für alle von uns zu einer großen Freude wurde, er hat es geschafft seine Leidenschaft selbst denen in der Truppe zu vermitteln, die nicht unbedingt auf diese komplexe Musik vorbereitet waren. Für uns Russen sind die Vorgänge auf der Bühne etwas, was wir interessant finden und was wir auch als vertraut empfinden, denn das sind unsere Wurzeln, das ist eben Tschechow. Und wir fühlen uns dadurch geschmeichelt, dass dieses tiefgehende und universelle Thema nicht ausschließlich in Russland auf Interesse stößt». (...) Die Erstaufführung wurde zu einer richtigen Benefizvorstellung für drei junge russische Sängerinnen, die bereits seit mehreren Spielzeiten mit Erfolg an der Wiener Staatsoper auftreten. Margarita Gritskova, eine Absolventin des Petersburger Konservatoriums, wird an der Wiener Oper immer mehr zum Star. Hier sang sie bereits die Partien von Rosina aus «Der Barbier von Sevilla», Dorabella aus «Così fan tutte», Angelina aus «Aschenputtel» und Smeton aus «Anna Bolena». (...)Als der ungarische Komponist sich bereit erklärte die Oper an die drei russischen Sängerinnen anzupassen, machte Dominique Meyer, Direktor der Wiener Staatsoper aus seiner Freude keinen Hehl. Bei dem Empfang nach der Premiere, gab sich der Direktor ganz begeistert: «Ich bin so stolz auf meine Russinnen und ich bin glücklich sie bei uns zu haben.»
07.03.2016 Andrej Solotov-Junior (Wien), Rossijskaja Gazeta, RG.RU

«..Die Logendiener an der Wiener Staatsoper müssen lange zurückdenken, um sich an zwanzig Minuten lang andauernden Applaus zu erinnern. Der ungarische Komponist, der auch den Part des Dirigenten übernimmt und der amerikanische Regisseur Yuval Sharon haben mit ihrer ultramodernen Interpretation von Tschechows Psychodrama einen überzeugenden Erfolg gefeiert. (...) Der Ausstatter Esther Bialas hat jedem der drei hervorgehobenen Darsteller, durch die farbliche Gestaltung eines abstrakten Büros einen besonderen symbolischen Code zugeteilt. Dabei bekommt Irina von ihm die beunruhigende und milde Mahagonifarbe, Andrej steht für ein auswegloses grau, Mascha für das erhabene und tragische schwarz. (...) In Wien wurden die Partien der drei Schwestern von russischen Sängerinnen gesungen: Aida Garifullina (Irina), Margarita Gritskova ( Mascha) und Ilseyar Khayrullova ( Olga). In der Wiener Interpretation sind die Schwestern in einem Bunker gefangen und sehen ihr Leben auf das Warten auf ein Wunder, das Beten und Vorbeilaufen an geschlossenen und zufallenden Türen bzw. deren Anfassen begrenzt. Der burlesken Krake-Natascha, die das Kindermädchen immer wieder vom Sessel schubst und mit ihrer schallenden Stimme und ihren unverschämten Manieren den geschlossenen Raum buchstäblich zum bersten bringt, stehen sämtliche Türen jederzeit offen. Das Leben war umsonst gewesen. Tschechow spricht zu uns in der Sprache unserer neuen und modernen Welt, der die Luft der Hoffnung genommen worden ist. Genau wie der Text, kann die Uhr nicht mehr zusammengesetzt werden. Der Abstrakte Ansatz bei der Suche nach geeigneten musikalischen und szenischen Lösungen, machte es Eötvös möglich das Wesen von Tschechows Welt auf eine komprimiert tragische Art und Weise zum Ausdruck zu bringen. Weltschmerz durchdringt den finalen Part der Oper. Es sieht zuerst so aus, als würden wenigstens Mascha und Werschinin glücklich werden, doch war die Liebe für die beiden wie ein Regentropfen, der nur kurz ihre Hände streifte. Ohne mit einander gesprochen zu haben, sind sie gezwungen sich zu trennen. In der von Gritskova gesungenen Partie von Mascha, erklingen schon wieder Selenqualen, die musikalisch durch die drückenden Klänge einer Säge zum Ausdruck gebracht werden. Das Böse bringt einen Menschen um den letzten Rest seiner Kraft und im letzten Augenblick kommt die Sängerin in ihrer Leidenschaft zu einem Höhepunkt, auf dem sie sich buchstäblich als die Lady Macbeth von Mzensk vorkommt. Der Wiener Staatsoper ist es gelungen Tschechow eine solche poetische Kraft abzugewinnen, die es mit der Musik von Schostakowitsch und den Gedichten von Ahmatowa aufnehmen kann. Es kommt einem so vor, als wolle man damit zum Ausdruck bringen, wie gut man hier das klassische Russland kennt.»
Vladimir Koljasin, Wien, Nesawisimaja Gazeta

«..Die Schwestern aber sind an der Staatsoper bildschöne Frauen, mit passend edel timbrierten Stimmen begabt. Das macht die Melancholie und Ausweglosigkeit ihrer Charaktere umso anrührender sicht- und hörbar. (...) Mascha, die Margarita Gritskova als immer wieder leidenschaftlich aufbrechende, aber in ihrem Höhenflug gleich wieder scheiternde Femme fatale zeichnet, deren großer Mezzo auch gegen die tiefste Tiefe zu nichts an Prägnanz und Ausdruckskraft einbüßt.»
Die Presse", Print-Ausgabe, 08.03.2016

«..Margarita Gritskova, ganz in Schwarz, gibt den Typ einer tremolierenden Stummfilm-Diva ohne geringsten parodistischen Ansatz: So wird „Tragödie“ gespielt.»
Renate Wagner, Online Merker

«..Die Wiener Staatsoper kann in den Titelrollen auch noch mit drei extrem attraktiven russischen Sängerinnen prunken, die für ihre jeweilige Rolle jeweils die Idealbesetzung darstellen — A.Garifullina als die jugendlich traurige Irina, Margarita Gritskova als die leidenschaftlich verzweifelte Mascha und I.Khayrullova als die resignierte Olga.»
Volksblatt

«..Die Besetzung war gediegen. Die drei aus dem russischen Sprachraum stammenden Schwestern mit starker und jugendlich aufblühender Bühnenpräsenz – Aida Garifullina als Irina mit leicht metallische funkelndem lyrischen Sopran, Margarita Gritskova als Mascha mit erotischem Mezzo und Ilseyar Khayrullova als Olga – sind in dieser Kombination für diese Oper ein seltener Glücksfall.»
Dominik Troger, Online Merker

«..Ein russisches Gespensterspukhaus im alten Hollywoodhorrorstil. Mit Nebel, im Stumpfsinn der Zeit langsam vorbeigleitenden Möbeln, einem Türenlabyrinth und funzeligen Kerzen, deren jahrzehntealte Wachsreste die triefenden Wände heruntergelaufen sind, wo sie längst traurige Häuflein gebildet haben. (...) Anton Tschechows berühmteste Dramagestalten als Totentanz der Zombies mit einer in der Provinz erstorbenen Addams Family; zumindest sieht Mascha, die mittlere, als schwarzhaarig bleicher Vamp(ir) aus wie Morticia. Also ziemlich schräg.(...) So wie Eötvös in seinen drei Teilen nach einem hier in zartes Weiß auf drei Schaukeln gesetzten Prolog der Schwestern den Blick auf Einzelpersonen schwenkt: von der jüngsten Irina (...) über den schwächlichen Bruder Andrej (große, baritonale Charakterkunst: Gabriel Bermudez) bis zur ungetreuen, an ihrer neuen Liebe zum aufgeblasenen Offizier Verschinin (präzis adäquat: Clemens Unterreiner) verzweifelnden Mascha (schillernd beweglich im Hosenanzug: Margarita Gritskova). (...) Alle drei sind echte Russinnen, alle drei sind hinreißend – genüsslich mit dem Text spielend, sich wohlig in dieser durchaus fordernden, aber auch gefälligen Musik bewegend. Ein Tschechow-Trio der Sonderklasse.»
Die Welt, Manuel Brug

«..In der dritten Sequenz ist Margarita Gritskova die Mascha. Bei ihr wird neben ihrer satten Altstimme auch sehr viel an Sprechgesang gefordert, da dieser Abschnitt viele an ein Melodram erinnernde Stellen aufweist.»
Wolfgang Habermann, Online Merker

«..Margarita Gritskova singt die Mascha mit expressiver Ausdruckskraft und auch Prägnanz bis in große Tiefen ihres Mezzos.»
Helmut Christian Mayer, Opernnetz.de

«..Unbeschwert, auf Schaukeln sitzend, wie in ihrer längst vergangenen Jugend, singen die drei Schwestern in Yuval Sharons Inszenierung der Tschechow-Oper "Tri sestri" von Peter Eötvös den Prolog. Was folgt, ist ein Drama der Vergeblichkeit und des Scheiterns. Es läuft in drei Sequenzen ab, fokussiert auf Irina und Mascha (großartig: Aida Garifullina und Margarita Gritskova) sowie deren Bruder Andrei. (...) Besonders das abschließende dritte Bild zwischen Mascha und verheirateten Werschinin funktioniert beeindruckend, manches andere nicht so.»
Falter.at

«..Die Besetzung der Hauptrollen war ausgezeichnet. Margarita Gritskova verlieh ihrer Mascha Leidenschaft und ein tiefes Gefühl».
Harmonie Line, Lenka Nota.

«..Margarita Gritskova (Mascha) eilt in unsrem Haus von Erfolg zu Erfolg.»
Lothar Schweitzer, Online Merker

"..Dahinter ist die dritte Schwester Mascha (Margarita Gritskova), erschütternd schön, mit dem seidenweichen schwarzen Haar, raffiniert, im Seidenkimono mit exotischer Musterung. Im Rauchschwaden sieht man eine gespenstische Gestalt im flatternden Spitzennachtkleid, mit einem Kerzenleuchter in der Hand. Das Flüstern dringt hervor: Hat sie Feuer ausgelöst? Die anderen handelnden Personen gehen auf der beweglichen Bühne vorbei. Die Musik von Eötvös ist lebhaft, grauslich rhythmisch durch Anwendung von Schlageffekten von verschiedenen riesigen Trommeln bis zu den eindrucksvollen Betonungen der Blech- und Holzblasinstrumente. Für Uneingeweihte ist sie dem Soundtreck zu einem Horrorfilm ähnlich: mißhellig und herzbeklemmend. Peter Eötvös leitet selber die verringerte Aufstellung des Orchesters der Wiener Staatsoper, die sich im Orchestergraben befindet; der zweite größte Teil des Orchesters spielt auf dem Balkon hinter der Bühne."
viennaoperareview.com

+ PREMIERE: L.JANACHEK "MAKROPULOS" (KRISTA), WIENER STAATSOPER, Dezember 2015

«..Margarita Gritskova verlieh der Krista ihre schöne Mezzostimme und war auch darstellerisch sehr engagiert.»
Heinrich Schramm-Schiessl, Online Merker

«..Margarita Gritskova steuerte auch stimmlich den hübschen Sängerinnennachwuchs bei.»
Dominik Troger, Online Merker

«..Um Aikin herum solide bis impulsive Kollegenschaft, für deren konventionelle, aber jederzeit genaue Zeichnung Stein gesorgt hat: Souverän in jeder Hinsicht Wolfgang Bankl (als Dr. Kolenaty), profund Markus Marquardt (als Jaroslav Prus) und Ludovit Ludha (als Albert Gregor). Witzig-ungelenk gab sich Carlos Osuna (als Janek Prus); vokal delikat und sehr präsent dann aber vor allem Margarita Gritskova (als Krista).»
Ljubisa Tosic, Derstandard, 14.12.2015

«..Sängerkollegin Krista, Margarita Gritskova, blickt zunächst bewundernd zur Vorbildgestalt auf, ehe sie am Freitod ihres Geliebten verzweifelt.»
Die Presse, 15.12.2015

«..Der Großteil der Besetzung bietet nur Mittelmaß, von Ludovit Ludha (Albert Gregor) über Thomas Ebenstein (Vitek), Markus Marquardt (Jaroslav Prus), bis Carlos Osuna (Janek Prus). Wolfgang Bankl hingegen ist ein markanter Dr. Kolenatý, Margarita Gritskova eine ausdrucksstarke Krista und Heinz Zednik ein famoser Hauk-Sendorf.»
Gert Korentschnig, Kurier, 14.12.2015

«..Den Bürodiener bei Kolenatý gibt Thomas Ebenstein mit einer gewissen Komik, seine Tochter Krista, die die Marty anhimmelt, am Ende von ihr auch das Rezept für das ewige Leben erhält und es weise den Flammen übergibt, wird von Margarita Gritskova mit tragfähigem (Mezzo)-Sopran gesungen und gestaltet.»
Oliver Schneider, DrehPunktKultur

«..Margarita Gritskova (Krista) und Carlos Osuna (Janek) führten das Ensemble der kleineren Rollen gekonnt an. Eine Produktion, die sich unbedingt lohnt gesehen zu werden!»
Nachrichten.at

«..Als ehemalige Flamme Gregors, Kristina, glänzt Margarita Gritskova, die junge Staatsopern-Sängerin im fixen Ensemble.»
Martina Klinger, Klingers Kultir Pavillon

«..Laura Aikin führte gleichwohl ein solides Ensemble an, in dem sich vor allem Margarita Gritskova als Krista und Markus Marquardt als Jaroslav Prus profilierten.»
NMZ Online

«..Eine Augen- und Ohrenweide wie immer Margarita Gritskova als Krista, die der „Unsterblichkeit“ mit Feuer ein Ende setzt, aber die eigentliche Verliererin ist.»
Elena Habermann, Online Merker

«..Das Sängerensemble, das Laura Aikin anführte, war solide. Dabei ragten vor allem die prägnante Margarita Gritskova als Kristina und Markus Marquardt als Jaroslav Prus heraus.»
Roberto Becker, Online Musik Magazin

«..Mit dem warmen Klang ihrer Stimme und ihrer Aufsehen erregenden Präsenz auf der Bühne, wusste Margarita Gritskova ihre kurzen Auftritte auf eine optimale Art und Weise zu nutzen.»
Ako Imamura, Bachtrack, 16 Dezember 2015

«..Margarita Gritskova bringt eine in allen Belangen überzeugenden Christa auf die Bühne, deren Charme und sex appeal eine Herausforderung für Emilia darstellen.»
Moore Parker, The Opera Critic

«..Margarita Gritskova ist die fein und leicht singende Krista.»
Helmut Christian Mayer, Opernnetz

«..Die die Diva anbetende Jung-Sängerin Krista, die ihren Liebhaber Janek Prus an Emilia Marty verliert, wurde von Margarita Gritskova als hypernervöses, zwischen Liebe und Verzweiflung hin- und hergerissenes Mädchen höchst lebendig gestaltet und mit ihrem kostbaren Mezzo trefflich gesungen.»
Sieglinde Pfabigan, Neue Merker

«..Margarita Gritskova war als bildhübsche Koloratur-Mezzosopranistin mit Geburtsort St.Petersburg die Idealbesetzung für Krista.»
Peter Dusek, Neue Merker

«..Margarita Gritskova sang und spielte eine frische, lebendige Krista.»
I.M.S. Neue Merker

+ G.DONIZETTI "ANNA BOLENA" (SMETON), WIENER STAATSOPER, Oktober 2015

"..Eine großartigen Abend hatte Margarita Gritskova als unglücklicher Page Smeton. Nach ihrer guten Leistung als Angelina steigerte sie sich nochmals und reiht sich somit in die vorderste Reihe der Belcantosängerinnen ein."
Elena Habermann, Online Merker, 10 Oktober

"..Neben ihr (E.Gruberova), der wohl Ältesten unter den Protagonisten, konnte nur die Jüngste in der Runde, Margarita Gritskova als Smeton mit ihrem jugendlichen und lebendig eingesetzten Mezzosopran noch gefallen. Auch kommt die spielerische Leichtigkeit dieser Figur der schlanken und gut aussehenden Sängerin entgegen."
Peter Skorepa, Online Merker

"..Einen intensiven und emotional verzehrenden Auftritt hatte auch Margarita Gritskova als unglücklicher Page Smeton."
Die Presse, Oktober 2015

"..Margarita Gritskova ihren Alt als unglücklicher Smeton perfekt einsetzte."
Wolfgang Habermann, Online Merker

"..Ein Glücksfall hingegen die junge Russin Margarita Gritskova als Smeton. Ein wunderschönes Timbre, ein erfrischendes Spiel – hier wächst ein Super-Talent heran."
Peter Dusek, Online Merker

"..Gristkovas Stimme hat sich prächtig entwickelt, ist in der Mittellage voll erotischer Fruchtigkeit."
Dominik Tröger, Online Merker

##+ G.ROSSINI "CENERENTOLA" (ANGELINA) Wiener Staatsoper. Wien, September 2015

"...Was Stimmschönheit und Koloraturgewandtheit angeht, schlägt ihn an diesem Abend nur noch Margarita Gritskova in der Titelpartie: Diese Cenerentola bezaubert in Erscheinung und stimmlicher Modulationsfähigkeit: Vor allem vermag sie Rossinis abwechslungsreiche melodische Figuren immer aussagekräftig aufzuladen, ob sie das traurig' Lied der armen Dienstmagd singt oder der Euphorie einer soeben entflammten jungen Frau Ausdruck verleiht.(...) Gritskovas Finalszene setzt dem bunten Treiben dann mit atemberaubenden Koloraturen und subtil modellierten Phrasierungskunststücken die Krone auf: Aus dem Aschenputtel wird wahrlich eine Prinzessin."
Wilhelm Sinkovicz, "Die Presse", 18.09.2015

"Im Publikum viele Touristen, auf der Bühne drei Debütanten. Und ein „rising star“ in der Titelrolle – Margarita Gritskova ist drauf und dran zu einer wichtigsten Entdeckungen der Ära von Dominique Meyer zu werden. Die russische Mezzosopranistin mit Geburtsort St.Petersburg befindet sich weiterhin auf der Überholspur. In der vorigen Saison sang sie schon mit großem Erfolg 3 Mal die Rossini-Version des „Aschenbrödels“. Nun läuft wieder eine Mini-Serie. Und wer möchte kann sich selbst davon überzeugen, wie sehr Margarita Gritskova in dieser anspruchsvollen Rolle gewachsen ist. Die Stimme ist größer geworden, die Tiefe wird mit mehr „Brusttönen“ versehen, die Höhe ist strahlend und metallisch. Dazu kommen perlende Koloraturen, eingelegte Verzierungen und stupende Läufe. Kurzum: Margarita Gritskova, die seit 2012 Ensemblemitglied der Staatsoper ist, kann in dieser Rolle mit Vorgängerinnen wie Christa Ludwig, Agnes Baltsa oder Elina Garanca mithalten. Das Publikum geriet jedenfalls in Begeisterung wie man sie sonst zumeist nur bei Pop-Konzerten findet.(...) Jedenfalls endete die 23 Reprise dieser Produktion um fast eine Viertel Stunde später als angegeben. Aber was soll’s? Die Rossini-Märchenoper siegte ob all der Hindernisse. Denn die neue Cenerentola gab ihr Bestes! Man sollte sich den Namen Margarita Gritskova merken!"
Peter Dusek, Online Merker, September 2015

"Margarita Gritskova bewährt sich in der Titelpartie. Rossinis Belcanto-Arien sind Bravourakte für jeden Sänger. Wie stark ein Repertoire-Haus ist, lässt sich daran messen, wie gut es diese Partien aus dem Ensemble besetzen kann. Und das gelingt in der Wiener Staatsoper vor allem beim Damen-Ensemble. Margarita Gritskova führt ihren dunkel gefärbten Mezzosopran sicher durch die Partie."
Susanne Zobl, NEWS, 19 September 2015

"...Der große Lichtblick in dieser Aufführung war die Angelina von Margaria Gritskova. Die junge Russin hat bereits im Frühjahr vorigen Jahres ihr Rollendebut (nachdem sie in der Premiere noch die Tisbe verkörperte). Schon damals konnte sie überzeugen, aber es scheint, als hätte ihre Tiefe noch an Breite und Wärme gewonnen, ohne dass die stupenden Koloraturen Schaden genommen hätten. Dabei ist sie im Spiel sehr locker und (soweit möglich) natürlich und ihr gebührt zweifelsfrei die Krone des Abends. (...) Wenn sie sich nicht einen ganzen Abend antun wollen, gehen sie in der letzten Lichtpause rein und genießen sie Margerita Gritskova mit dem Rondo finale!"
Wolfgang Habermann, Online Merker, September 2015

+ PREMIERE: W.A.MOZART "DIE HOCHZEIT DES FIGARO" (CHERUBINO), SALZBURG, Juli 2015

«..Die gesamte Aufmerksamkeit des Publikums galt der russischen Mezzosopranistin Margarita Gritskova, die bei den Salzburger Festspielen ihr Debüt als Cherubino feierte. Salzburg war schon immer ein Sprungbrett für junge Talente, die es mit der Zeit unter die großen Stars schafften (z.B. Anna Netrebko oder Nino Matschaidse) und auch vor Margarita Gritskova liegt definitiv eine große Karriere. Die mit einer kräftigen und tiefen Stimme singende junge Russin überzeugt nicht allein durch makellose Technik, Artikulation und Kontrollvermögen, sondern auch durch ihren bezaubernd vorgetragenen Charme. Der glaubwürdige, fröhliche und hinreißende Cherubino, den Margarita in Salzburg auf die Bühne brachte, war als Jüngling genauso überzeugend, wie auch als junge Frau».
Philipp Eisenbeiss, Interlude, 21 August 2015

«..Die russische Mezzosopranistin Margarita Gritskova spielte den Cherubin. Sie war wie ein Funke, ein wahrer Cherubin. Margarita Gritskova schaffte den schwierigen Spagat zwischen Unbefangenheit und Pose, was an sich gar nicht so einfach ist».
Jay Nordlinger, The New Criterion, 19 August, 2015

«..Der Cherubino Margarita Gritskova ist ein Phänomen. Der gut aussehende ‘Junge’ charmiert mit seiner sehr konsistenten dabei silbrig klingenden Stimme, die sie auch sehr virtuos einsetzen kann. Ihre drei Ari(ett)en erscheinen wie kleine Juwelen im übrigen Operngewoge.»
Friedeon Rosen, Online Merker, 18.08.2015

«Dank ihrer wunderbaren Stimme und deren warmem Klang, brachte Margarita Gritskova einen wunderbaren Cherubin auf die Bühne. Auch als Schauspielerin war sie gut und überzeugend. Die Wandlungen ihres Gesangs sind derart fließend, das jede ihrer Arien einfach nur betörend klingt».
Daniel Url, The operatic musicologist, 17 August 2015

«..Margarita Gritskova ist in der für eine Mezzosopranistin recht schwierigen und schauspielerisch anspruchsvollen Rolle des Kerubino überraschend gut und als Teenager auf der Bühne wirklich überzeugend».
Operaexplorer, 17 August 2015

«..Aufhorchen lässt einzig Margarita Gritskova als Cherubino – ein Mezzosopran mit dem Beben der eigenen Jugend im Timbre.»
Zeit Online, 7 August 2015

«..Sie weiß um ihre Fähigkeiten, die nicht bloß den von inneren Kämpfen und Zweifeln beherrschten Cherubino (Margarita Gritskova, hervorragend!) an den Rande der Verzweiflung und darüber hinaus führen, sondern auch ihren angetrauten Mann letztlich flehend wieder um sie werben lässt. (...) Wenn man partout herausstellen müsste, wer denn, welche Szene denn, welcher Sänger, welche Sängerin einen mehr als prägenden Eindruck hinterlässt, so kann man mit Fug und Recht tatsächlich die Cherubino-Szenen anführen, die genial inszenierte Kostbarkeiten sind und getragen werden vom Zusammenspiel großartiger Gesangs-Stimmen von höchster Präzision und außergewöhnlich betörend, schönem Klang.»
Pagewizz, August 2015

«..Lediglich ein mal ist der Regisseur etwas zu weit gegangen. Als der Graf sich seines Pagen entledigen will (die entzückende Mezzosopranistin Margarita Gritskova bringt ihre Rolle burschikos-charmant rüber), verschafft er ihm ein Offizierspatent. Basilio sieht merkwürdig niedergeschlagen aus. Nach einem kurzen Augenblick wirft sich Basilio dem betrübten Page mit brennendem Verlangen zu Füssen».
Anthony Tommasini, New York Times, 3 August 2015

«..Den angenehm dunklen, sehr knabenhaften Cherubino von Margarita Gritskova muss man einfach mögen.»
Badische Zeitung, 3 August 2015

«..Margarita Gritskova machte samt ihrer tiefen Stimme als Cherubin eine hervorragende Figur. Ihr halbstarker Page weiß in seiner mit Ergriffenheit gepaarten Männlichkeit derart zu überzeugen, dass man gar nicht anders kann, als die Stimme von Gritskova besser zu finden, als die anderen Frauenstimmen, einschließlich schauspielerischer Travestie, deren Drang zur Androgynie und einem gespielten Affekt oft ins Auge geht. Durch das Hervorheben der markanten Männlichkeit des Pagen, verleiht Gritskova ihrer Figur mehr Gewicht und einen Hauch an Reife, welche sie zu einem festen Bestandteil der Geschichte machen, die Gräfin aufwühlen und den Grafen in Aufregung versetzen»
Blogspod.de, Philippe Currat, 1 August 2015

«..Margarita Gritskova ein quirliger Page Cherubino, der dem Grafen dauernd dazwischenfunkt und in seiner Jugendfrische Liebling des Hauses ist.»
Ernst P.Strobl, Salzburger Nachrichten, 30 Juli 2015

«..Hier sorgen keine teuren Weltstars für mondänen Glanz, sondern sorgfältig besetzte Sängerdarsteller. Allen voran der völlig unangestrengt kernige Figaro-Prachtkerl des Adam Plachetka und seine keck-strahlende Susanna Martina Janková, aber auch Margarita Gritskovas faszinierender Cherubino mit Testosteron-Mezzo.»
Ingo Wackenhut, Morgenweb, Mannheimer Morgen, 30 Juli 2015

«..Das zarteste männliche Pflänzchen im Spiel mimt Margarita Gritskova. Sie agiert in der Hosenrolle des Cherubin hinreißend burschikos, selbst wenn sie dank des Verwirrspiels längst Frauenkleider tragen muss.»
Die Presse, Print-Ausgabe, 30 Juli 2015

«..Dafür darf sich Cherubino – von Margarita Gritskova mit warmem Mezzo bezaubernd gesungen – in eben dieser Wanne verstecken. Kein Wunder, dass dieser süße Knabe, dem die Hormone schießen, nicht nur den Frauen im Schloss den Kopf verdeht – und umgekehrt -, sondern dass sich der junge Don Basilio, wunderbar gespielt und gesungen von Paul Schweinester, unsterblich in ihn verliebt hat und im ersten Akt immer wieder verzweifelt seine Nähe sucht.»
Klaus Kalchschmid, Klassikinfo.de, 28 Juli 2015

«..Margarita Gritskova hingegen gestaltet ihren Cherubino vokal wie darstellerisch mit samtiger Eleganz»
Der Tagesspiegel, Juli 2015

«..Margarita Gritskova ist wahrlich ein springlebendiger „kleiner Teufel“ von Cherubino und punktet mit jungenhaftem und dennoch warm timbriertem Mezzo. Wenn im zweiten Akt die „Türen auf-Türen zu“-Farce, diese grandiose Feydeau-Vorwegnahme, abspult, wird endlich einmal wieder herzhaft gelacht.»
DrehPunktKultur, Juli 2015

+ SOLOKONZERT, BAD WILDBAD, Juli 2015

Königliches Kurtheater. Bad Wildbad, Österreich

"VON GEFÜHLVOLL BIS DRAMATISCH."

Bad Wildbad. Einen besonderen Auftakt zum 27. Belcanto Opera Festival gab es im ausverkauften Königlichen Kur­theater: einen Lieder- und Arienabend mit Margarita Gritskova (27). Die russische Mezzosopranistin, oft auch als "leuchtender Stern am Opernhimmel" bezeichnet, gastierte im vergangenen Jahr bei "Rossini in Wildbad" erfolgreich in der Hosenrolle des Ottone in Adelaide de Borgogna. Sie war jetzt bei einem Liederabend zu hören. Die Künstlerin bewies ihre große Wandlungsfähigkeit sowohl in den spätromantischen Liedern von Sergej Rachmaninow als auch in den elegischen Weisen von Nikolai Rimsky-Korsakow. Bewundernswert ist vor allem ihr unverwechselbares Timbre, das die Zuhörer begeistert.

In einem Gespräch bei der Wiener Staatsoper bekennt sie: "Das Singen ist mein Leben." Diese Liebe zum Singen wurde bei ihrem Konzert im Kurtheater deutlich.

Dabei darf Eduard Kiprsky nicht übersehen werden. Der fast gleichaltrige Pianist begleitet Margarita Gritskova nicht nur auf dem Flügel, sondern fühlt sich in ihren Gesang ein, und überzeugt durch wunderbares Spiel mit sehr behutsamem Anschlag und differenzierter Artikulation. Außerdem hat Gritskova drei seiner Lieder im Programm (Rücknahme, Gebet, Bitte), die gefühlvoll vorgetragen werden. Dem Publikum gefielen die drei klar gesungenen Lieder Schuberts besonders: Gretchen am Spinnrad, Der Erlkönig, Der Tod und das Mädchen. Schließlich kennen die Zuhörer den deutschen Inhalt.

Sieben spanische Volkslieder von de Falla bieten wieder einen anderen Eindruck des Gesangs, ruhig und dramatisch, wehmütig und traurig, Margarita Gritskova passt sich gesanglich hervorragend an und überzeugt.

Zum Rossini-Festival gehören auch Rossini-Melodien. Mit Arien und Cavatinen aus "Il barbiere di Siviglia", "Adelaide di Borgogna", "Tancredi" und schließlich aus "La Cenerentola" führt sie ihren Liederabend auf den Zuhörern bekanntes Terrain, zeigt ihre sichere Koloraturgewandtheit im Belcanto.
Götz Bechtle, Schwarzwaelder-bote.dе, 14 Juli 2015

+ G.VERDI "RIGOLETTO" (MADDALENA), WIENER STAATSOPER, Juni 2015

"Das mörderische Pärchen war ebenfalls neu und Margerita Gritskova bot die benötigte profunde Tiefe samt der erotischen Ausstrahlung."
Wolfgang Habermann, Online Merker, Juni 2015

"Als solide erwiesen sich zudem die kleineren Partien, darunter Margarita Gritskova als carmeneske Maddalena." Wiener Zeitung, 18 Juni

"...Lange muss man warten, bis endlich der betörende Gesang der Maddalena zu genießen ist. Die Rolle wird manchmal als Mezzosopran definiert, zeigt jedoch auch ohne äußerste Tiefen die Farbe und den Charakter eines Alts. Margarita Gritskova erweist der Partie Ehre."
Lothar Schweitzer, Online Merker, 22 Juni, 2015

"Großartig hingegen Margerita Gritskova als Maddalena. Lasziv, erotisch, vokal nicht zu dominant. Perfekt."
Peter Dusek, Online Merker, 26 Juni 2015

"Und wenn wir schon bei den Damen sind, auch Margarita Gritskova war eine reizende Maddalena, im Spiel verspielt kokett – für dieses Gewerbe fast ein wenig zu wenig ordinär – und gesanglich von verführerischer Eleganz."
Peter Skorepa, Online Merker, 30 Juni 2015

+ G.DONIZETTI "ANNA BOLENA" (SMETON), WIENER STAATSOPER, April 2015

"In der Rolle des Smeton bewies Margarita Gritskova, dass ihr die Stiefel der Premierenbesetzung nicht zu groß sind. Von der voluminösen Tiefe bis in die hohen Register schön auf Linie gesungen und den verliebten Knaben und naiven Unglücksbringer glaubhaft gespielt. Es ist der Oper zu wünschen, dass ihr dieses Ensemblemitglied lange erhalten bleiben möge, auch wenn der Sängerin natürlich eine große Karriere zu wünschen ist."
Wolfgang Habermann, Neue Merker, April 2015

"An Souveränität kommt den großen Frauengestalten nur Margarita Gritskova gleich, die in der Hosenrolle des Verräters wider Willen, Smeton, herrlich satte Töne hören lässt und Liebessehnsucht wohlklingend verströmt."
Wilhelm Sinkovitcz, die Presse.com, April 2015

"Nämlich seelenvoll, verkörperte Margarita Gritskova den Pagen Smeton mit betörenden Farben und fühlbarer emotionaler Aufzehrung."
Der Standard April 2015

"Die dritte Dame im Bunde, auch in Männerkleidern sehr attraktiv, war bei Margerita Gritskova in besten Händen und in bester Kehle, aber spätestens, wenn sie ihr Wams aufreißt hätte Heinrich VIII erkennen können, was sich hinter dieser Verkleidung verbirgt, aber Luca Pisaroni erblickte in seiner Eifersucht nur das Amulett, an dem er die pupertären Sehnsüchte des Pagen zu entdecken glaubte."
Peter Skorepa, Neue Merker, April 2015

"Mit Margarita Gritskova als Smeton nahm wieder einmal ein Ensemblemitglied die Gelegenheit wahr, sich in einer größeren Rolle zu bewähren. Die junge russischse Mezzosopranistin nutze die Chance und sang den Pagen mit Leichtigkeit und schön klingender Stimme – auch die schauspielerische Gestaltung war berührend."
Maria und Johann Jahnas, Neue Merker, April 2015

+ R.WAGNER "PARSIFAL" (BLUMENMÄDCHEN), WIENER STAATSOPER, April 2015

"Die Blumenmädchen profitierten diesmal, gegenüber dem Vorjahr, von einer wesentlich besseren Zusammenstellung der Stimmen. Ileana Tonca, Olga Bezsmertna, Margarita Gritskova, Hila Fahima, Caroline Wenborn und Suzanne Hendrix vezauberten uns und heizten dem Parsifal gehörig ein.
" Maria und Johann Jahnas, Neue Merker, April 2015

+ KONZERT MIT JOSE CARRERAS, LINZ, März 2015

".."Ein Ereignis dank Gritskova." An seine Seite hatte er die russische Mezzosopranistin Margarita Gritskova geholt – und dass sich der Abend zum Ereignis steigerte, war auch ihr Verdienst. Die 27-jährige Russin ist seit 2012/13 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, im Sommer debütiert sie bei den Salzburger Festspielen als "Cherubino" in Mozarts "Le nozze di Figaro" und wie sie Barbieris "Canción de Paloma" ins Brucknerhaus schleuderte, war von bemerkenswerter Leichtigkeit."
Nachrichten.at, Linzer Brucknerhaus, 27. März.

"Abwechslung im Programm brachte die russische Mezzosopranistin Margarita Gritskova mit Werken von Rossini, Debussy, Rachmaninov u.a., strahlend und höhensicher präsentiert und neben solistischen Auftritten auch im Duett mit Carreras. Ungewöhnlich und etwas gewöhnungsbedürftig die instrumentale Begleitung, bestehend aus dem Pianisten Lorenzo Bavaj und einem Streichquartett. Der anfangs noch verhaltene Beifall steigerte sich - wie zu erwarten - bei den fünf Zugaben, die sich Carreras und Gritskova solistisch und gemeinsam teilten. Richtig aus dem Häuschen geriet das Publikum schlussendlich bei "Lippen schweigen" aus der "Lustigen Witwe"."
Wolfgang Katzböck, OE24, März 2015

".. Franz Schuberts „Ave Maria“ im Duett mit Margarita Gritskova (27) führte nicht erst jetzt in eine andere Welt. Schönheit in der Stimme und viel Temperament - War es doch eine herrliche Idee, den aufsteigenden Stern am Mezzohimmel — mit großem Karrieresprung nach Wien und erstmals heuer zu den Salzburger Festspielen — an dem Abend zur Seite zu haben. Schönheit in der Stimme, Temperament beim Auftritt, Koketterie und eine sinnliche Ausstrahlung waren die Trümpfe ihres Gesangs von bestens passenden Werken, mit denen sie sichtbar den hochberühmten „Meister“ aufheiterte."
Georgina Szeless, Neue Volksblatt, März 2015

+ G.ROSSINI "DER BARBIER VON SEVILLA" (ROSINA), WIENER STAATSOPER,März 2015

"Obwohl die Besetzung kein einziges schwaches Glied aufwies, war doch Margarita Gritskova zweifellos der Star des Abends. Ihre mit voller stimmlicher Bandbreite vorgetragene makellose Gesangsleistung, erinnerte an die Präzision einer Klaviertastatur. Beim Wiener Publikum ist die Sängerin seit ihrem ersten Auftritt bei der Wiener Staatsoper 2012 bekannt und beliebt."
Dmitri Finker, The Classical Music Network

+ BENEFIZVERANSTALTUNG, DÜSSELDORF, März 2015

"Damit kommen wir zu den Höhepunkten. Die junge Russin Margarita Gritskova, seit dieser Spielzeit festes Mitglied der Wiener Staatsoper, brillierte mit dem Rondo der Cenerentola."
Klaus Ulrich Groth, Neue Merker, März 2015

"Die zum Ensemble der Wiener Staatsoper gehörende Margarita Gritskova brillierte mit Rossini."
Die WELT, März 2015

+ G.ROSSINI "DER BARBIER VON SEVILLA" (ROSINA), WIENER STAATSOPER, November 2014

"Der Glanzpunkt der Besetzung ist Margarita Gritskova, die in den zwei Jahren, die sie dem Ensemble angehört, bereits zu einem Publikumsliebling wurde und das mit einer großartigen stimmlichen Leistung rechtfertigte. Von der breiten Tiefe bis zu blitzsauberen Koloraturen bleibt sie der Rolle nichts schuldig und ist dazu noch eine quirlige Darstellerin, die alle Fäden dieser turbulenten Komödie in der Hand hat."
Wolfgang Habermann, Neue Merker, November 2014

+ PREMIERE: W.A.MOZART "IDOMENEO" (IDAMANTE), WIENER STAATSOPER, Oktober 2014

"Deutlich den meisten Schlussapplaus erhielt Margarita Gritskova in der Hosenrolle des Idamante. Als Einzige hatte sie die vokale Strahlkraft, die man sich von einer Mozart-Premiere am Haus am Ring erwarten würde."
Kleine Zeitung, October 2014

"Margarita Gritskova hat in der Hosenrolle des Idamante vokal bei den Damen die Nase vorn."
KURIER, October 2014

"Ein weitaus stärkeres Rollenporträt gelingt Margarita Gritskova die in der Rolle des Idamante auch vokal die Hosen anhat. Gritskova – für sie gab es bei der Premiere dafür den größten Beifall – ist den nicht geringen Herausforderungen des Idamante in jeder Hinsicht gewachsen. Und die Mezzosopranistin findet in der Sopranistin Chen Reiss auch eine passende, liebliche Ilia."
Peter Jarolin, KURIER, October 2014

"Die Premiere am Sonntag abend dominierte das Liebespaar, Ilia, die trojanische Prinzessin, die als Kriegsgefangene das Herz des Kreter-Prinzen Idamantes gewinnt. Die beiden geloben, miteinander durch dick und dünn zu gehen - und wie sie das im Mittelakt von Mozarts experimentellster Oper tun, das nimmt uns für die beiden ein: Das Duett, das Chen Reiss und Margarita Gritskova singen, ist von bezauberndem Wohllaut. Behutsam zeichnen auch die folgenden großen Arien die Seelenschwingungen der jungen Menschen, die in Zeiten der Bedrängnis zueinander finden, nach. Gritskova (Idamante) singt (zum Violinsolo Rainer Küchls) die von Mozart für Wien nachkomponierte große Szene "Non temer“ und krönt lyrische Emphase mit sicherer Koloraturgewandtheit."
Wilhelm Sinkovicz, Operpresse.com, October 2015

"Am Ende reicht es dem Völkchen. Es macht auf Putsch und entmachtet den König - es leben der neue (mit markantem Timbre Margarita Gritskova als Idamante)."
Ljubiša Tošić, Der Standard, October 2014

"Der hervorragend klingende Staatsopernchor tritt ganz nach alter Schule auf und ab und hält sich vornehm im Hintergrund, auch die Wiener Philharmoniker klingen unter Eschenbachs akkuratem Dirigat etwas gedeckelt und zurückgenommen. Selten schwingt sich ein schmelzender Mozartklang aus dem Graben, zum Beispiel im Violinsolo zu Ilias Arie, oder in den Szenen der hervorragenden jungen Mezzosopranistin Margarita Gritskova."
Franziska Stürz, BRKlassik, October 2014

"Im Mittelpunkt steht die junge Russin Margarita Gritskova als Königssohn Idamante. Schon in ihrem „Non ho colpa“ überzeugt sie mit ihrem volltönenden, dunkel timbrierten Mezzosopran und perfekt verblendeten Registern."
Oliver Sehneider, Dreh Punkt Kultur, October 2014

"Мargarita Gritskova wird als Idamante den grossen Anforderungen mehr als gerecht, ihre Stimme ist im Kern drahtig, dazu garniert sie ihre Interpretation mit weich abgefederten Piano-Phrasen."
Reiner Elstner, Wiener Zeitung, October 2014

"Die junge Margarita Gritskova ist ein ergreifender, seelenvoller Idamante. Sie singt auch die zusätzlich integrierte Arie Non temer, amato bene, die eigentlich nicht für die Bühne, sondern für ein Wiener Konzert von Mozart geschrieben wurde."
Helmut Christian Mayer, Opernnetz.de, Oktober 2014

«Hört man Mozart, möchte man selbstverständlich auch schöne Stimmen hören. Dabei handelt es sich wohl weniger um eine Improvisation von Belcanto in einer dreiteiligen Arie, sondern vielmehr um ein Belcanto im ursprünglichen Sinn, denn es ist gerade dieser zarte Gesang, der es den Darstellern ermöglicht der Aufrichtigkeit ihrer Gefühlen zueinander Ausdruck zu verleihen. Die Wahl der Darsteller ist ein Volltreffer, besonders beeindruckend ist dabei Margarita Gritskova als Idamante».
Keris Nine, operajournal, 14.10.2014

+ PREMIERE: G.ROSSINI "ADELHEID VON BURGUND" (OTTONE), BAD WILDBAD, Juli 2014

"Musikalisch ist es wirklich bedauerlich, dass diese Oper so selten aufgeführt ist, da die zahlreichen Arien und Duette durchaus Hitcharakter haben. Aufhorchen lässt vor allem Margarita Gritskova in der Hosenrolle des Ottone. Mit samtigem und voluminösem Mezzo begeistert sie direkt in ihrer Auftrittskavatine "Soffri la tua sventura", in der der König beschließt, Adelaides Hilferuf zu folgen. Auch in dem wunderbaren Duett am Ende des ersten Aktes "Mi dai corona e vita", in dem Ottone und Adelaide ihre gegenseitige Zuneigung bekennen, findet sie mit Ekaterina Sadovnikova in der Titelpartie zu einer Innigkeit, die unter die Haut geht. Da stört es auch keineswegs, dass die Personenregie nicht zu verheimlichen versucht, dass Ottone von einer Frau gesungen wird und Gritskova optisch abgesehen von ihrer Uniform nicht sehr maskulin dargestellt wird. In Ottones Schlussarie "Vieni: tuo sposo e amante" im Finale des zweiten Aktes, mit der Ottone einer glücklichen Zukunft mit Adelaide entgegensieht, stellt Gritskova mit ihrem beweglichen Mezzo, der auch in den dramatischen Höhen punkten kann, heraus, dass man von dieser Sängerin in Zukunft noch einiges erwarten kann."
Thomas Molke, OMM, Juli 2014

"Es ist die Gewissenhaftigkeit der Personenführung, die hier zählt, und natürlich die Lust der Darsteller, sich darauf einzulassen. Ein paar weiße Stühle und Tische, einige Chormitglieder und Solisten in Militäruniform, dazu im Hintergrund dezente Video-Einblendungen, das war es schon, was Regisseur Antonio Petris an Äußerlichkeiten zu bieten hat. In der Personenführung hat er sich vor allem vom musikalischen Gestus inspirieren lassen. Das kann Margarita Gritskova als Kaiser Ottone besonders gut. Ganz selbstverständlich kann sie Herrscher-Gesten, macht diese fast schon nachlässig. Stimmlich ist die Mezzosopranistin eine Urgewalt, sprengt dabei die Konventionen des Rossini-Repertoires. In dieser Hosenrolle realisiert sie gut den Spagat des mächtigen, gleichzeitig gutmütigen Herrschers, da sie ihre frauliche Gestalt nicht verbirgt."
Armin Friedel, Stuttgarter-Nachrichten, Juli 2014

"Der außerordentlich gute Ruf, der Margarita Gritskova als Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper voraus geeilt ist, hat sich nicht nur bestätigt, vielmehr noch dahingehend bestärkt, dass ihr die Tore zu den bedeutendsten Bühnen der Welt schon jetzt offen stehen müssten. Ein Mezzosopran von betörend sinnlichem Charakter, einem fließenden Organismus von warmer samtiger Tiefe bis zu strahlend emphatischer Höhe, schlank in der Führung, brillant in den Koloraturen und einer mühelosen, in allen Belangen gefestigten Ansprache, die es ihr ermöglicht, im Sinne einer jeweils passenden Expression spielerisch damit umzugehen, ohne dass der Eindruck einer Verschwendung der Mittel entsteht. Solchermaßen ausgestattet erhielt die Figur des Ottone, ergänzt durch die aparte und allzeit präsente Erscheinung der Russin, höchste Glaubwürdigkeit. Ein verdienter Begeisterungs-Orkan folgte bereits nach ihrer Auftrittsarie."
Udo Klebes, Neue Merker, Juli 2014

"An erster Stelle ist Margarita Gritskova als androgyner Ottone zu nennen. Die russische Mezzosopranistin hat an der Wiener Staatsoper bereits als Angelina in „La Cenerentola“ und als Rosina im „Barbiere di Siviglia“ brilliert; in Wildbad beweist sie, dass sie der opera seria ebenso souverän gewachsen ist. Ihr wandlungsfähiger Mezzo hat die geschmeidige Noblesse für die zärtlichen Momente der Begegnung mit Adelaide ebenso wie den schneidenden Schliff für das Quartett des zweiten Akts und den Triumph des Finales. Die Auftritts-Cavatina „Soffri la tua sventura“ gestaltet Gritskova als Musterbeispiel kontrollierten, expressiven Singens; das Rezitativ „O sacra alla virtú“ ist schönster, erhabener „canto spianato“. Auch die Koloraturen und Verzierungen setzt Gritskova variabel und stilsicher ein; ihre Registerwechsel sind nahezu perfekt verblendet und garantieren den ebenmäßig gebildeten Ton."
Werner Häussner, Neue Merker, Juli 2014

"Glorioser Gesang, vor allem von zwei Russinnen. Ekaterina Sadovnikova ist als Adelaide ein formidabler Zwischenfachsopran mit enormer Koloraturbefähigung und Margarita Gritskova in der Hosenrolle des Ottone eine perfekte Sensation: ein in allen Registern ebenmäßiger Mezzo mit satter Tiefe und explosiver Höhe. Sie hat’s ja auch schon bis zur Wiener Staatsoper gebracht."
Heinz W.Koch, Badische Zeitung, Juli 2014

"Gritskova ist schlicht eine Offenbarung in Spiel und Gesang. Ihr Mezzo ist voluminös, in Höhe, Mittellage und Tiefe von konstanter Präsenz und voller Belcanto-Glut, wenn das die Rolle verlangt. Sie meistert die größten vokalen Sprünge und die expressivsten Momente mit einer Leichtigkeit und Raffinesse, die schlicht staunen lassen."
Ralf Siepmann, "Opernnetz.de", Juli 2014

«Margarita Gritskova überzeugte als Ottone in der Krönung der Poppea. Die durch ihre tiefe und gleichmässige Stimmlage brillierende Mezzosopranistin, sang technisch perfekte Koloraturen, griff nach hohen Tönen und liess den Zuhörer geschickt an ihrem Liebeskummer teilhaben. Es war aber zuallererst das Schlussrondo der Adelaide, welches auf der Bühne ein begeisterndes Feuerwerk zündete, dessen Funke auf das Publikum im Saal übersprang».
FORUMOPERA.com, Juli 2014.

«Die Rolle des Ottone übernahm die in der Stimmlage eines Kontra-Alts singende Margarita Gritskova, deren samtig-tiefe Stimme helle Begeisterung hervorruft».
POLY, Juli 2014.

"Margarita Gritskova als Ottone singt mit einer sanften Stimme in einem weiten Stimmumfang, beeindruckt aber auch durch gute Artikulation und wunderbare Koloratur».
"Il giardino di Armida", 29.07.2014

+ G.ROSSINI "ASCHENPUTTEL" (ANGELINA), WIENER STAATSOPER, Mai 2014

"Margarita Gritskova: seit ihrem Auftritt am diesjährigen Opernball nicht nur Opernfans bekannt und zuletzt als Annio in “La clemenza di Tito” vom Staatsopernpublikum bejubelt , gibt ihr Rollendebüt als Angelina."
Yosep Cang, Neue Merker, 23.05.2014

"Margarita Gritskova ist eine junge schöne Angelina mit genau dem richtigen Mezzoton. Diese technisch perfekt ausgebildete Künstlerin singt alles stilistisch genau richtig, sieht sogar in den unvorteilhaften Kostümen sehr gut aus und bemüht sich auch animiert zu spielen und das beste aus dieser Regie(?) zu machen, wie auch ihre Kollegen"
Elena Habermann, Neue Merker, 28.05.2014

+ W.A.MOZART "LA CLEMENZA DI TITO" (ANNIO), WIENER STAATSOPER, Mai 2014

"Margarita Gritskova ließ als Annio Expression und Ebenmaß hören"
Diepresse.com, Mai 2014

"Margarita Gritskova war bei ihrem Annio-Rollendebüt durchgängig ein Genuss."
Stephan Burianek, Wiener Zeitung, Mai 2014

+ G.ROSSINI "DER BARBIER VON SEVILLA" (ROSINA), WIENER STAATSOPER, März 2014

"Die Rossini-Vorstellung hatte “Pepp” und jugendlichen Schwung – und doch: der Star des Abends hieß Rosina und bewies einmal mehr, dass die russische Mezzo-Sopranistin Margerita Gritskova zu den schönsten Hoffnung der Ära von Dominique Meyer berechtigt. Die 26jährige stammt aus St. Petersburg, studierte neben Gesang auch Klavier und erhielt ihre Ausbildung in ihrer Heimatstadt. Sie gewann viele Wettbewerbe (u.a.Pavarotti-Wettbewerb in Modena) und gehört seit 2 Jahren zum Ensemble der Wiener Staatsoper. Spätesten seit dem Opernball-Auftritt im Februar 2014 kann sie nicht mehr als „Geheimtipp“ gehandelt werden. Die junge Dame ist attraktiv, die Stimme kommt derzeit bei Rossini am besten zur Geltung. Die Koloraturen perlen, die Höhen strahlen, die Tiefe wird (noch) übergangslos erreicht. Bei der Cenerentola-Premiere fiel sie als Stiefschwester positiv auf – im Juni wird sie nun bereits selbst Cenerentola im Haus am Ring übernehmen. Man darf sich darauf freuen!"
Peter Dusek, NeueMerker, März 2014

«..Musikalisch stand der Abend ganz im Zeichen der Rosina von Margarita Gritskova. Die junge Russin beherrschte die Bühne und ließ stimmlich keinen Wunsch offen. Von einer pastosen Tiefe bis zu perlenden Koloraturen und Spitzentönen war alles aus einem Guss. Und darstellerisch ließ sie keinen Zweifel, das sie ihren kapriziösen Dickkopf auch ohne die Hilfe des Figaro durchsetzen würde. Da war schon zu spüren, das sich der Graf eine Gattin einhandelt, die ihm in späterer Folge das Leben nicht leicht machen würde. Der Wiener Oper ist zu wünschen, dass ihr Frau Gritskova noch lange erhalten bleibt, auch wenn der Künstlerin eine internationale Karriere zu vergönnen wäre.»
Wolfgang Habermann, Online Merker 31.03.2014

+ W.A.MOZART "COSÌ FAN TUTTE" (DORABELLA), WIENER STAATSOPER, Februar 2014

"Margarita Gritskova war als Dorabella die weibliche Perle des Abends, nicht nur, weil sie so bildhübsch und gut gelaunt an fabelhafte Rollenvorgängerinnen erinnerte. Die Stimme ist ein echter Mezzo, der zwar sehr metallisch klingt, aber es ist Edelmetall, kein Blech, das ihr da aus der Kehle kommt, und die Gewandtheit, mit der sie in jungen Jahren Mozart singt, lässt auf sehr gute Ausbildung schließen."
Renate Wagner, Neue Merker, Januar 2014

"In „Così fan tutte“ glänzten neben Bruns vor allem die mit satt schönem Mezzo begabte, wendige und wie alle Beteiligten spielfreudige Margarita Gritskova als Dorabella und die quirlige Sylvia Schwartz mit silberhellem Sopran als Despina neben Pietro Spagnolis sonorem Don Alfonso."
Wilhelm Sinkovicz, Die Presse, Januar 2014

"Erfolg durfte auch Margarita Gritskova mit ihrem Rollendebüt als Dorabella verbuchen - im "Core"-Duett verströmte sie mit B.Bruns' Ferrando wissende Liebe."
Daniel Wagner, Wiener Zeitung, Januar 2014

+ WIENER OPERNBALL 2014, Februar 2014

"Die russische Nachwuchssängerin Margarita Gritskova stellt sich mit Gioachino Rossinis Arie aus «Tancredi» vor. Staatsoper-Direktor Dominique Meyer würdigte Margarita Gritskova als eine wunderbare Sängerin, die obwohl noch jung, das Publikum der Staatsoper schon oft mit glanzvoll dargebotenen Arien für sich gewinnen konnte».
Aktuelle Nachrichten, Januar 2014.

«Der russische Jungstar Margarita Gritskova stellte ihr unübertroffenes Talent durch die brilliante Darbietung Gioachino Rossinis Arie aus «Tancredi» unter Beweis. Laut Veranstalter, sahen letztes Jahr allein in Österreich anderthalb Millionen Zuschauer die grossartige Eröffnung des Opernballs im Fernsehen, etwas weniger Zuschauer lockte das Ereigniss in Deutschland und der Schweiz vor die Bildschirme. Auch dieses Jahr sollen es mindestens genauso viele Schaulustige werden».
Chaspik Newspaper, Januar 2014.

+ PREMIERE: G.ROSSINI: "ASCHENPUTTEL" (ANGELINA), MONTERREY, Dezember 2013

«Wie schon vor 200 Jahren bei der Erstaufführung in Rom, wurde die Komödie des hervorragenden italienischen Komponisten um 20:00 Uhr auf der grossen Theaterbühne von einem, durch die bekannte russische Mezzosopranistin Margarita Gritskova angeführtes Starensemble dargeboten. Dabei übernahm Margarita Gritskova den Part von Aschenputtel, während der mexikanische Tenor Javier Camarena die Rolle des Märchenprinzen spielte, deren Magie nicht wie bei anderen Geschichten dieser Art von Zauberstäben oder Feen, sondern von dem beeindruckenden Talent der auftretenden Truppe vermittelt wird». Beifall: Um 23:00 nach dem der Vorhang fiel, gab es stehende Ovationen aus den Logen, mehrere Zuschauer warfen Margarita Gritskova die Blumen zu."
Sofia de Hoyos, EL HORIZONTE, Dezember 2013.

"..Das Orchester und die Stimmen der Sänger, insbesondere der Gesang von Margarita Gritskova und Javier Camarena waren einfach überwältigend"
Javier Treviño Castro, VANGUARDA, Dezember 2013.

«Das auf dem Märchen «Aschenputtel» beruhende Musikstück wurde von einer talentierten Truppe aufgeführt und durch den wunderbaren Gesang der als Aschenputtel auftretenden russischen Mezzosopranistin Margarita Gritskova begleitet».
MILENIO DIGITAL Dezember 2013.

+ KONZERT MIT JOSE CARRERAS, WIENER STAATSOPER, September 2013

"In "Una voce poco fa", der Arie der Rosina aus Rossinis Barbiere di Sevilla, brillierte die Mezzosopranistin Margarita Gritskova mit virtuosen Koloraturen. Auch in der später vorgetragenen Habañera aus Georges Bizets Carmen konnte sie ihr sängerisches und schauspielerisches Talent unter Beweis stellen. Sie ist eine begabte Nachwuchssängerin, von der man sicher in Zukunft noch viel hören wird!"
Sylvia Kreye, Wiener Bezirkszeitung, September 2013

"Dann schlug die Stunde der jungen Mezzosopranistin Margarita Gritskova, mit ihrer absolut entspannt, mit einem Fächer in der Hand vorgetragenen Habanera-Arie. Später wuchs die Sängerin noch ein mal über sich hinaus, als sie im Duett mit Jose Carreras die Zarzuela El Duo «La Africana» darbot: es war eine beeindruckende Version, die gleichzeitig als charmant und komisch rüberkam. Das Publikum genoss diese komplexe Interpretation, die sowie beim gesprochenen, als auch beim gesungenen Text zu beeindrucken wusste. Das begeisternde Mezzosoprano in Zusammenwirken mit einem Sänger vom Kaliber eines Jose Carreras, waren Grundlage für einen überwältigenden Erfolg dieses Zauberhaften Duos».
Blog colaborador de la Fundación Josep Carreras, September 2013.

"Die sechsundzwanzigjährige russische Sängerin in der Stimmlage Mezzosopran Margarita Gritskova hat das Quartett der Solosänger ergänzt; bis zum kürzlichen Engagement am Ensemble der Wiener Staatsoper war sie innerhalb von drei Spielzeiten im Nationaltheater Weimar beschäftigt. Die attraktive schwarzhaarige junge Frau hat ihre wohllautende schmachtende Stimme in den Arien aus “Der Barbier von Sevilla” von Rossini und Habanera aus “Carmen” demonstriert. Hier wurde dem Publikum auch ein Scherztanz mit Fächer präsentiert. (...) Gritskova ist auch als eine stolze Spanierin im spektakulären und amüsanten Duett aus Zarzuela “Die Afrikanerin” von Caballero aufgetreten. Im Unterschied zur selbstbeherrschten Anita Hartig hat die Sängerin ihre Leidenschaften nicht bezwungen, sowohl beim Gesang als auch in der Verhaltensweise. Es sah so aus, als ob ihr Partner – freilich war das wiederum Carreras - aus Furcht weggeblasen zu sein an sie näher nicht heranrücken möchte."
OPERA+

+ G.ROSSINI "ASCHENPUTTEL" (TISBE), WIENER STAATSOPER, Juni 2013

"Alles wird aber von V.Naforniţă und Margarita Gritskova als Clorinda und Tisbe überstrahlt. Allein um diese beiden jungen und hochbegabten Sängerinnen zu hören und zu sehen, hat sich das Eintrittsgeld wirklich gelohnt. Wenn die beiden auf der Bühne sind, kann man sogar noch der Regie etwas abgewinnen."
Grand Inquisitor Season 2012/2013, Juni 2013

"Lediglich die Arbeit mit V.Naforniţă und Margarita Griskova als Clorinda und Tisbe hat sich wirklich bezahlt gemacht, was aber hauptsächlich an den herausragenden Fähigkeiten dieser beiden Sängerinnen liegt. Dass zwei Nebenrollen eine Aufführung derart dominieren, ist ziemlich selten. Aber den beiden zuzuhören und zuzusehen ist immer wieder ein Vergnügen. Die Szenen mit Naforniţă und Gritskova zählen zu den absoluten Höhepunkten dieser Aufführung."
Grand Inquisitor Season 2012/2013, Juni 2013

"Diese Oper muss man einfach lieben... Immerhin kommt es nicht alle Tage vor, dass man V.Naforniţă, Margarita Gritskova und Rachel Frenkel auf einer Bühne sehen darf... Die Szenen mit Naforniţă und Gritskova als Clorinda und Tisbe sind einfach nur sehenswert. Allerdings gerät man leicht in Versuchung nur noch auf diese beiden hochtalentierten Sängerinnen und sensationellen Schauspielerinnen zu achten... Die beiden sind einfach großartig. Die überzeichnete Mimik und die ausufernde Gestik ergeben zusammen mit ihren gewaltigen Stimmen einfach ein perfektes Gesamtergebnis."
Grand Inquisitor Season 2012/2013, Juni 2013

+ G.ROSSINI "DER BARBIER VON SEVILLA" (ROSINA), WIENER STAATSOPER, Mai 2013

"Einig waren sich alle über das überaus gelungene Debüt von Margarita Gritskova als Rosina, einer Aufsteigerin aus dem Ensemble der Wiener Staatsoper, „kokett, temperamentvoll, hervorragend, wunderbar, bildhübsch, apart“ sind so die Attribute der Kritiker für Auftreten und Gesang."
Online Merker, Juni 2013

"Die größte Stärke der Staatsoper liegt in der hervorragenden Qualität des Ensembles. Bei der heutigen Aufführung von Gioachino Rossinis “Il barbiere di Siviglia” war nur Javier Camarena kein Ensemblemitglied und trotzdem musste in dieser Vorstellung niemand den Vergleich mit sogenannten “Starbesetzungen” scheuen. Dominique Meyers größter Verdienst als Staatsoperndirektor ist sicherlich die kontinuierliche Aufwertung des Ensembles mit hochtalentierten SängerInnen, die in kurzer Zeit wahrscheinlich weltweit bekannt sein werden. Eines dieser ganz großen Talente ist sicher Margarita Gritskova, die als Rosina ein traumhaftes Rollendebüt feiert. Gritskova kann in immens beeindruckenden Höhen ebenso glänzen wie in zarten Pianostellen. Außerdem konnte die junge Russin wieder als exzellente Darstellerin überzeugen. Zu einer derart energiegeladenen und hinreißenden Rosina kann man der Staatsoper und natürlich Gritskova nur gratulieren. Ich fürchte nur, dass Margarita Gritskova nicht allzu lange Ensemblemitglied bleiben wird. Zu groß ist ihr Talent, zu atemberaubend ihre Stimme. Ich gebe zu, dass dies mehr wie eine Liebeserklärung als eine Kritik wirkt. So machen Repertoirevorstellungen Spaß. Margarita Gritskova und Javier Camarena sollte man sich wirklich nicht entgehen lassen."
Grand Inquisitor Season 2012/2013, Juni 2013

+ MATINÉE KONZERT, WIENER STAATSOPER, März 2013

"In der schönen Matineen-Reihe “Das Ensemble stellt sich vor” durften diesmal Margarita Gritskova und Nikolay Borchev ihr großes Können zeigen. Erstaunlich, was sich für junge, ausgezeichnete SängerInnen im Staatsopernensemble befinden, wobei mir Margarita Gritskova schon mehrfach sehr positiv aufgefallen ist. (...) Das erste große Ausrufezeichen setzte aber Gritskova mit Rossinis Arie “Di tanti palpiti” aus “Tancredi”. Den ausgezeichneten Vortrag beendete die Mezzosopranistin mit einem sensationellen Spitzenton, der das ganze Publikum in Begeisterung versetzte. Großartig. (...) Margarita Gritskova konnte mit “Contro un cor” aus “il barbiere di Siviglia” nachhaltig Werbung für die “Barbier”-Serie im Juni machen, bei der sie und Borchev gemeinsam auf der Bühne stehen werden. Dass das schöne Aufführungen werden, zeigten beide im hinreißenden Duett “Duque io son”. Auch darstellerisch wird man sich bei diesen Vorstellungen einiges erwarten dürfen. (...) Gritskova gelang der Wechsel ins russische Fach ausgezeichnet. Ihre “Serenade” von Rimsky-Korsakow war ausnehmend schön gesungen. Sowohl Borchev mit “Nye vyer, moi drug”, als auch Gritskova mit “Kaby znala ya” hinterließen bei diesen zwei wunderschönen Tschaikowski-Liedern einen ausgezeichneten Eindruck. Das Duett “Din din din” von Juriev rundete diese sehr schöne Matinee ab. Nach einer entzückenden Zugabe, bei der Gritskova und Borchev auch tanzten, war dieser musikalisch höchst erfreuliche Vormittag leider schon beendet. Kathleen Kelly sorgte wie gewohnt für die ausgezeichnete Begleitung am Klavier. Keinesfalls sollte verschwiegen werden, dass Margarita Gritskova in einem wunderschönen, grauen Kleid einfach atemberaubend aussah. Mit diesen beiden SängerInnen wird die Opernwelt noch viel Freude haben. Schön wäre, wenn beide noch länger der Staatsoper erhalten bleiben."Mit diesen beiden SängerInnen wird die Opernwelt noch viel Freude haben. Schön wäre, wenn beide noch länger der Staatsoper erhalten bleiben."
Grand Inquisitor Season 2012/2013, Mai 2013

+ U.GIORDANO "ANDREA CHÉNIER" (BERSI), WIENER STAATSOPER, Februar 2013

"Was die übrigen Damen des Abends betrifft, die alle ihre Rollendebuts ablieferten, so befriedigten sie sehr (Margarita Gritskova als bildhübsche, stimmlich nachdrückliche Bersi)"
Renate Wagner, Neue Merker, Mai 2013

«Wir hörten die von der allerseits geliebten Margarita Gritskova gesungene Arie, die sogar noch die von ihr gesungene Bersi (Madeleines Dienstmädchen) übertraf»
Bachtrack.com, 20.05.2013

+ HOFBURG BALL, WIEN, Februar 2013

"Erstmals brillierte mit Margarita Gritskova ein "Rising Star" der Wiener Staatsoper im Rahmen der Eröffnungszeremonie."
APA-OTS, Februar 2013

+ PREMIERE: G.ROSSINI "ASCHENPUTTEL" (TISBE), WIENER STAATSOPER, Januar 2013

"V.Nafornita und Margarita Gritskova, die schon in kleineren Rollen in der „Ariadne“ überaus positiv auffielen, waren für mein Dafürhalten die beiden Protagonistinnen, die am meisten überzeugten. Beiden sind die Rollen der beiden „bösen“ Schwestern auf den Leib geschrieben – und die Personenführung war hier wirklich sehr gut. Beide stellten die Darstellerin der Angelina in den Schatten – sowohl, was die Bühnenpräsenz als auch die Vokalkraft betrifft. Gritskovas Tisbe wurde als erotisches Temperamentsbündel präsentiert. (...) Hoffentlich, Margarita Gritskova nach dieser überzeugenden Vorstellung zukünftig größeren Aufgaben widmen kann!"
Kurt Vlach, Neue Merker, Januar 2013

"V.Nafornita und Margarita Gritskova erschienen dem Publikum als mit wunderbaren Stimmen gesegnete Schönheiten, die aber als Clorinda und Tisbe, Töchter des Don Magnifico gleichzeitig bösartig und verdorben wirkten.»
George Jahn, THE BIG STORY, 29.01.2013

+ W.A.MOZART "DIE HOCHZEIT DES FIGARO" (CHERUBINO), JAPAN, November 2012

«Was Margarita Gritskova dem Publikum als Cherubino bot, war überwältigend, ihre tiefe Mezzostimme schallte in einer wunderbaren Weise durch den Konzertsaal, wobei ihr Gesang von einer absolut Mozartschen Manier geprägt war».
Kanagawa Kenmin Hall, I HEAR VOICES , 20 oct. 2012

+ G.VERDI "DON CARLOS" (TEBALDO), ERSTLINGSVERSUCH IN WIENER STAATSOPER, September 2012

"Zwei neue Ensemblemitglieder stellten sich dem Publikum in Nebenrollen vor – einerseits der junge chinesische Tenor Xiahou Jinxu, der auch Stipendiat der Kuriers ist, in der Doppelrolle des Conte di Lernia und eines Herolds, andererseits Margarita Gritskova, die ihre schön timbrierte Stimme dem Tebaldo gab. Es ist noch zu früh für endgültige Urteile, doch meine ersten Eindrücke: beide haben eine gut ausgebildete Stimme, Jinxu ist relativ hell timbriert (etwas, was mir auch bei einigen koreanischen Tenören aufgefallen ist – irgendwie klingen die alle sehr ähnlich), hat aber eine klare Stimme. Gritskova, die aus St.Petersburg stammt, hat alle Voraussetzungen ein Liebling des (männlichen) Publikums zu werden."
Kurt Vlach, DerOpernfreund - 44 Jahrgang, September 2012

Aus einem Interview von Irina Bogatscheva : "..oder auch Rita Gritskova: talentiert, umwerfend schön, eine geborene Carmencita! Auch sie hat bei uns den zweiten Preis gewonnen und gleich darauf den ersten Preis bei einem internationalen Wettbewerb in Spanien. Unmittelbar danach wurde sie in das Weimarer Nationaltheater eingeladen und singt heute bereits an der Wiener Staatsoper».

+ PREMIERE: G.F.HÄNDEL "ALCINA" (BRADAMANTE), DNT WEIMAR, Januar 2012

DNT WEIMAR, BRADAMANTE: "Schier atemberaubend, wie Margarita Gritskova die Rachearie der Bradamante zelebriert; kühl, abgrundtief dunkel und in aller Seelenruhe singt die Kämpferin vom Vernichtungsfeldzug gegen Alcinas Insel."
Frauke Adrians, Thüringer Allgemeine, Februar 2012

"Auf die Musik dazu könnte man beinahe gern verzichten. Wäre da nicht die Gritskova, die ihre Partie als einzige wahrhaft souverän singt. Ihr "Verdi prati" - sehr langsam, sehr behutsam - war eine Demonstration glutvollen Adagiogesangs. Ansonsten führte sie ihren stahlblanken Mezzo so federleicht durchs abenteuerliche Koloraturengewimmel und gewann mit Farbschattierungen psychologische Tiefenschärfe, als wär's ein Kinderspiel."
Wolfgang Hirsch, Thüringer Allgemeine, Februar 2012

"Margarita Gritskova fesselt mit ihrem dunklen Timbre und ihrer klaren Stimmbeherrschung erwartungsgemäß ihr Publikum als Bradamante."
Tatjana Mehner, Thüringer Allgemeine, Februar 2012

+ PREMIERE: G.BIZET "CARMEN" (CARMEN), DNT WEIMAR, Dezember 2011

"Weimar. Das Publikum - durchgängig zunehmend nobel gewandet - dankte der Regie die Konzentration: Man hatte auf akrobatische und sonstige Einlagen verzichtet zugunsten des Kernthemas - Carmen! Es fokussierte sich so alles extrem und beinahe sensationell auf - Carmen! Die 24jährige Russin Margarita Griftskova - seit zwei Jahren in Weimar und im E-Werk mit Monteverdi hervorgetreten, erweist sich als neuer Stern am Theaterhimmel. Und wir sind dabei gewesen, als er aufschien... Schon dieses Jahr wechselt sie nach Wien, unseren Blicken entzogen - die Frau mit der unfassbaren Stimme und den durchaus fassbaren anderen Reizen."
Lions Knipping, Thüringische Landeszeitung, Januar 2012

"Die Gritskova also gehört zu jenen Frauen, die mit ihren Reizen nicht geizen. Die liegen freilich mehr, als der Augenschein uns trügen will, irgendwo zwischen Zwerchfell und Artikulationsapparat verortet. Mit beachtlicher Disziplin und fruchtigem Timbre pflückt diese Versucherin ihre melodischen An- und Aufreger wie Äpfel vom Baum der Lüste, und man ahnt, dass, je reifer desto mehr Laszivität sie noch in diese Partie legen wird. Leider muss man, um derlei weitere Entfaltungen zu beobachten, vom kommenden Herbst an die Wiener Staatsoper besuchen."
Wolfgang Hirsch, Thüringische Landeszeitung, März 2012

+ PREMIERE: C.MONTEVERDI "DIE KRÖNUNG DER POPPEA" (OTTONE), DNT WEIMAR, November 2011

"Die Weimarer Mezzosopranistin Margarita Gritskova wechselt mit Ende dieser Saison an die Wiener Staatsoper. Das bestätigte DNT-Operndirektor Karsten Wiegand auf Nachfrage. Bezaubert als Ottone im Weimarer e-werk: Die Sängerin Margarita Gritskova reüssiert in Weimar im Koloraturfach. Dass Gritskova nach nur zwei Spielzeiten das Haus verlasse, bedauere er sehr, sagte Wiegand. "Wenigstens haben wir sie entdeckt." Im Sommer 2010 kam die heute 24-Jährige direkt von der Hochschule aus St. Petersburg nach Weimar. In der Heimat hatte sie zum Abschluss in der Titelpartie von Bizets "Carmen" einen starken Eindruck gemacht. Just in dieser Rolle wird sie am 28. Januar auch beim 7. Weimarer Opernball zu erleben sein. "Sie hat großes Bühnentalent und eine unglaublich schöne Stimme mit unverwechselbarem Timbre", schwärmt Wiegand. Prominente Abgänge sieht der Spartenchef als Kompliment für die Ensemblepolitik des DNT. Gritskova ist derzeit u. a. als Ottone in der "Krönung der Poppea", als Cherubino in der "Hochzeit des Figaro" und als Flora in "La Traviata" besetzt. Im Februar übernimmt sie die Partie des Bradamante in Händels "Alcina". Gastengagements führten sie an die Ungarische Staatsoper und zu den Festivals auf Teneriffa und in St. Moritz."
Homepage DNT Wolfgang Hirsch, Thüringische Landeszeitung, Dezember 2011

"Ottone (Margarita Gritskova) trägt umflossen von dunkel-sonorer Stimmfärbung weiter "die eine auf den Lippen, die andere im Herzen"."
Ursula Mieke, Thüringer Allgemeine, September 2011

+ PREMIERE: P.I.TSCHAIKOWSKI "EUGEN ONEGIN" (OLGA), QUEBEC, Oktober 2011

«Zuerst erleben wir Olga als ein lebhaftes und munteres junges Mädchen, dargestellt von der russischen Mezzosopranistin Margarita Gritskova. Ihr Auftritt auf der Bühne war einer, wie man ihn sich als Zuschauer gerne vorstellt, die Stimme der Sängerin vermittelte dem Publikum unterschiedlichste Gemütslagen. Margarita Gritskova ist charmant und sie weiss ihren Charme richtig einzusetzen. Sie steht dermassen im Mittelpunkt des Geschehens auf der Bühne, dass selbst ihre Schwester Tatjana in den Schatten gerückt wird».
Jacques Hétu, ResMusica, 25 Oktober 2011.

«Die russische Mezzosopranistin Margarita Gritskova ist von Natur aus mit einer besonders reichhaltigen Stimmlage gesegnet worden. Im ersten Akt hatte man den Eindruck, Carmen sei auf Besuch bei den Larins».
Richard Boisvert, Le Soleil (LaPresse.ca), 24 Oktober 2011.

+ ERSTE TAG IM DNT WEIMAR, August 2010

"Neue Spielzeit am DNT mit großem Theaterfest eingeleitet. Die Theaterferien sind vorbei, das DNT begrüßt Künstler, Techniker und Publikum. (...) Bravos gab es außerdem für die neue Mezzo-Sopranistin des Hauses, Margarita Gritskova aus Russland."
Thüringer Allgemeine, August 2010

+ W.A.MOZART "DIE HOCHZEIT DES FIGARO" (CHERUBINO), ST. MORITZ, Juni 2010

" Marina Zyatkova: Da wächst ein glänzender Sopran mit einer goldenen Stimme heran. Das Gleiche gilt auch für die Russin Margarita Gritskova mit ihrer äusserst facettenreichen Darstellung des hermaphroditen Schmetterlings Cherubino."
Ingelore Balzer, engadiner Post, Juni 2010

+ KONZERT IN GLAZUNOV KONZERTSAAL AM KONSERVATORIUM, November 2009

«Beim Singen aus Chedrins «Es ist nicht immer Liebe» bestach Margarita Gritskova durch ihre Energie und ihre künstlerisch hochwertig vorgebrachte Nervosität. Sie weinte und flüsterte, sie war kalt wie Eis um im nächsten Moment im Feuer ihrer Leidenschaft zu brennen, kurzum sie tat alles um das Publikum im Saal zu verzaubern».
Semen Zaborin, conservatory.ru, November 2009